Vorschau für den Fußballkreis Neumarkt/Jura

Favorit gegen Vizemeister

Der Keeper gibt die Richtung vor: Jörg Günther ist ein sicherer Rückhalt und Erfolgsgarant des Höhenflugs des TSV Burgthann, der im Gemeindederby in Oberferrieden eine Fortsetzung finden soll. | Foto: Keilholz2018/10/DSC03440-1.jpg

WINKELHAID – Nach seinem Auswärtscoup beim Rangzweiten TSV Wolfstein hat der FC Ezelsdorf in der Kreisliga Nord gleich das nächste Top-Spiel vor der Brust. Bei Spitzenreiter FC Wendelstein haben die Mannen von Trainer Markus Lewey, die mit zwölf Punkten einer Vierergruppe von Teams angehören, die dem Führungsduo Wendelstein (18) und Wolfstein (16) folgen, nichts zu verlieren.

Wie eng das 14er-Feld zusammenliegt, wird durch die Tatsache verdeutlicht, dass den Rangdritten SV Unterreichenbach und den Vorletzten Eintracht Penzendorf ganze vier Zähler trennen.

Mittendrin befindet sich der SV Rasch mit neun Punkten auf Rang neun. Die Rascher Jungs, die bisher großen Leistungsschwankungen unterworfen waren, haben Bezirksliga-Absteiger SV Pölling zu Gast. Dieser hat sich nach schwachem Start mit einem Zwischenspurt von Platz elf auf Rang vier nach vorne gearbeitet, musste sich zuletzt gegen den TSV Katzwang jedoch mit einem 1:1 begnügen.

Und Katzwang (11.) ist der nächste Gegner des TSV Winkelhaid, der vor Wochenfrist von Ezelsdorf ans Tabellenende geschossen wurde. Für die Elf von Trainer Matthias Krafft heißt es im Rednitzgrund also Farbe zu bekennen. Mit mageren sechs Punkten und nach zuletzt vier Niederlagen und 15 Gegentoren stehen Kapitän Valentin Bachmeier und sein Team unter Druck; bei einer weiteren Niederlage droht der Daueraufenthalt in der Abstiegszone.

Ein Mutmacher und Motivationsfaktor ist vielleicht die Tatsache, dass Winkelhaid in den letzten beiden Spielzeiten in Katzwang gewonnen hat. In der vergangenen Saison gelang dort mit 5:0 sogar der höchste Auswärtssieg.

Feucht fordert Primus Berg

In der Kreisklasse Ost richten sich die Blicke zum TSV 04 Feucht (6.), der die seit zwei Wochen auf Platz eins thronende DJK Berg empfängt. Die Oberpfälzer haben einen Lauf und zuletzt dreimal voll gepunktet.

Das Verfolgerduo 1. FC Altdorf und SV Höhenberg hat Heimvorteil. Der FCA, der aus seinen letzten drei Spielen nur einen Zähler geholt hat, bekommt es mit dem SC Oberölsbach zu tun, der sich als Aufsteiger bisher in der neuen Umgebung bestens zurechtgefunden hat und von Platz vier grüßt.

Die deutlich leichtere Aufgabe jedenfalls scheint Höhenberg mit dem FSV Berngau (9.) vor der Brust zu haben. Der SV Unterferrieden, der auf Rang sieben in Lauerstellung liegt und gegenüber der Konkurrenz noch einmal nachlegen kann – Nachholspiel am 1. November in Pyrbaum –, gastiert beim FC Sindlbach. Obwohl die Gastgeber auf dem drittletzten Platz dümpeln, dürfte dies für die Elf von Trainer Holger Gißke kein Spaziergang werden.

Gleich drei Nachbarduelle hält der Spielplatz der A-Klasse Nord-Ost parat. Spitzenreiter TSV Burgthann, der sich noch überhaupt keine Blöße gegeben hat, geht als Favorit ins Gemeindederby beim letztjährigen Vizemeister FSV Oberferrieden, der mit ausgeglichener Bilanz genau in der Mitte der Tabelle steht.

EKSG wartet auf nächsten Sieg

Der TSV Ochenbruck, der sich auf Rang vier nach vorne gearbeitet hat, nimmt bei Aufsteiger EKSG Rummelsberg (13.) ebenfalls die Favoritenrolle ein. Die Eichkreuzler warten nach einem geglückten Saisoneinstand inzwischen schon fünf Spiele auf einen Punktgewinn.

Auch auf den FV Röthenbach (10.), einem weiteren Aufsteiger, wartet gegen die zweite Mannschaft des TSV Winkelhaid (8.) eine unangenehme Heimaufgabe. Schlusslicht SV Moosbach reist als krasser Außenseiter zum Rangzweiten TSV Stöckelsberg.

Der SC Eismannsberg, der mit einem 2:0-Arbeitssieg gegen Lauterhofen II seine Führungsposition in der B-Klasse Nord-Ost (flex) auf sechs Punkte ausbauen konnte, will sich auch im Stadtderby beim Neunerteam des FV Röthenbach nicht überraschen lassen.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz