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Sittenbachtaler straucheln vor dem Spitzenspiel

PEGNITZGRUND – Einen attraktiveren Gegner hätte sich der FC Hersbruck zum Saisonfinale kaum wünschen können. Die Kicker erwarten zu früher Stunde am Samstag um 14 Uhr den neuen Meister SpVgg Erlangen. Spannend ist der Kampf um den Vizetitel, in dem die SG Nürnberg-Fürth im Vergleich zum TV Erlangen die besseren Karten hat. Der SV Schwaig braucht einen Dreier, um den Verbleib in der Bezirksliga zu schaffen.

FC Hersbruck – SpVgg Erlangen
Das Meisterteam stellt den zielsichersten Angriff der Liga. Großen Anteil daran hat ihr Torjäger Marco Müller mit 22 Erfolgserlebnissen. Hersbruck kann in Sachen Toreschießen durchaus mithalten. In der Defensive sind die Unistädter aber deutlich besser.

Der Klassenerhalt ist für den SC Rupprechtstegen in weite Ferne gerückt. Denn durch das 2:1 des SC Uttenreuth über den SV Osternohe unter der Woche ist der Abstand des SCR zum rettenden Ufer der Kreisliga auf sechs Zähler angewachsen. Kirchehrenbach steht nach dem 1:1 in Pottenstein kurz vor dem Titelgewinn.

Ermreuth – SC Rupprechtstegen
Theoretisch kann das Team aus dem oberen Pegnitztal den Abstieg immer noch vermeiden. Dazu benötigt die Elf beim Tabellendritten einen Sieg. Ermreuths Stärke ist dank der Topscorer Sprenger und Hammerand die Offensive.

Uttenreuth – Reichenschwand
Die Gäste können locker in die Partie gehen und sollten ihren einstelligen Tabellenplatz durch weitere Punkte absichern. In der Hinrunde feierte der FCR vor allem dank eines Viererpacks von Philipp Lämmermann ein 5:3.

Die SpVgg Sittenbachtal gerät ausgerechnet auf der Zielgeraden ins Straucheln. Das Team kassierte am Donnerstag bei der SG Am Lichtenstein ein 1:2 und bleibt einen Zähler hinter dem TSV Lauf auf dem dritten Rang in der Kreisklasse 4. Der FC Hersbruck II machte mit dem 1:7 in Schwaig einen Schritt Richtung A-Klasse.

Stefan Steger brachte die SG Am Lichtenstein gegen Sittenbachtal nach 22 Minuten in Front. Max Ehmer glückte noch vor der Pause der Ausgleich. Doch Sebastian Lang brachte die Platzherren in der 58. Minute mit dem 2:1 auf die Gewinnerstraße. Die „Taler“ sollten nun das Spitzenspiel gegen den FSV Weißenbrunn unbedingt für sich entscheiden. Außerdem hoffen sie auf Schützenhilfe des SV Henfenfeld, der den TSV Lauf fordert.

Wenig erfreulich verlief das Nachsitzen aus Sicht des FC Hersbruck II. Das Kellerteam unterlag Schwaig II 1:7. Jonathan Kleinleins Freistoßtor in der 81. Minute war nur mehr Ergebniskosmetik.

Die Hersbrucker Reserve steht nun vor der „Mission impossible“, den fast unbesiegbaren FC Schnaittach bezwingen zu müssen. Mit Heuchling und Röthenbach treffen zwei Hinterbänkler aufeinander. Lichtenstein und Neuhaus kicken auswärts.

Der SV Vorra hat am Donnerstag in der 96. Minute gegen Plech das 2:2 kassiert. Zuvor hatten Nico Lehnerer und Stefan Schwendner die Gästeführung „gedreht“.

Im Abstiegskampf wollen Eschenbach in Velden, Neuhaus II beim SV Vorra und Rupprechtstegen II/Alfalter/Hartenstein in Ottensoos voll punkten. Ein Dreier zu Hause gegen Henfenfeld II würde die Sorgen von Altensittenbach schon fast auflösen.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert