Laufer Altstadtfestlauf

Abschied von gewohnter Strecke

Durch die Altstadt wird der Lauf auch weiterhin führen, allerdings wird die Hämmern im nächsten Jahr nicht Teil der Strecke sein. Vor allem dort hatten die Organisatoren und Sicherheitskräfte immer wieder Probleme mit uneinsichtigen Autofahrern. | Foto: PZ-Archiv/Daniel Decombe2018/06/altstadtfestlauf-johannisg.jpg

LAUF — Wenn am Freitag, 22. Juni, wieder geschätzte 250 Läufer und Nordic Walker beim Laufer Altstadtfestlauf starten, dann schwingt Wehmut mit: Bei seiner 20. Auflage verabschiedet sich das von der Lebenshilfe Nürnberger Land organisierte Sportevent von der gewohnten Streckenführung.

Zum letzten Mal wird der Altstadtfestlauf, der stets den Auftakt zu einem ganzen Festwochenende in Lauf markiert, über die gewohnte Strecke führen. Der zweimal fünf Kilometer lange Rundkurs – vom Nürnberger Tor über die Brücke West und die Hämmern, dann über die Pegnitzwiese und die Wasserbrücke zurück zum Marktplatz – bereitete den Veranstaltern zuletzt arge Probleme. „Die Absicherung war schwierig“, sagt Organisator Andreas Janker. Vor allem in der Hämmern kam es ihm zufolge immer wieder zu Diskussionen mit uneinsichtigen Autofahrern, die auf die Strecke fahren wollten.

Neue Route noch nicht fix

Im nächsten Jahr lautet deshalb die Devise: Raus aus der Stadt. Start und Ziel sollen zwar weiterhin am Nürnberger Tor sein, damit das Event seinen Charakter als Altstadtfestlauf behält, aber dann werden die Läufer wohl in Richtung Schönberg geführt. Die genaue Streckenführung steht noch nicht fest. Geplant ist im Augenblick, dass die Teilnehmer etwa auf Höhe des Geländes des FSV Schönberg umdrehen und auf dem Rückweg über die Pegnitzwiesen laufen. Das verspricht weniger Konflikte mit Autofahrern, „aber es wird auch flacher und schneller“, so Lebenshilfe-Mitarbeiter Janker.

Im Juli, also nach dem diesjährigen Altstadtfestlauf, will er mit Stadt, Polizei und Feuerwehr die Route ausarbeiten. Sie soll auch wieder amtlich vermessen werden, damit die Distanz exakt zehn Kilometer beträgt.

Nur wenig Konkurrenz

In diesem Jahr hofft Janker auf viele Anmeldungen, denn – anders als 2017 – gibt es in der Region an diesem Tag, dem 22. Juni, keine Konkurrenzveranstaltungen wie den Fürther Metropolmarathon. Vor allem ambitionierte Läufer waren lieber dort angetreten. Neben dem klassischen Zehn-Kilometer-Rennen, das um 18 Uhr startet, findet auch der inklusive Fünf-Kilometer-Wettbewerb im Nordic Walking „für Menschen mit und ohne Behinderung statt“. Dieser beginnt direkt nach dem Start des Zehn-Kilometer-Laufs.

Wer teilnehmen möchte, kann sich unter www.lebenshilfe-nbg-land.de/altstadtfestlauf/teilnehmerinfos.html registrieren. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 21. Juni, um 16 Uhr. Nachmeldungen sind bis eine Stunde vor Rennstart möglich, allerdings sind dann drei Euro Nachmeldegebühr fällig. Das reguläre Startgeld beträgt 13 Euro.

Neu ist in diesem Jahr, dass Hartz-IV-Bezieher und Asylbewerber vom Startgeld befreit sind. Das muss aber bei der Anmeldung angegeben werden, außerdem ist ein entsprechender Nachweis erforderlich. Er muss bei der Startnummerausgabe vorgelegt werden.

N-Land Andreas Sichelstiel
Andreas Sichelstiel