B14-Umbau beginnt

Ab Montag erste Sperrung

"Staugefahr!": Schilder weisen auf die Baustelle hin. | Foto: Michael Scholz2017/09/DSC_7413.jpg

REICHENSCHWAND/SPEIKERN – Das Staatliche Bauamt weist Autofahrer noch einmal darauf hin, dass in der kommenden Woche mit erheblichen Verkehrsbeschränkungen auf der B14 zwischen Reichenschwand und dem Faunberg zu rechnen ist. Dort wird die Bundesstraße ausgebaut. Es ist der erste von sechs Bauabschnitten bis 2019.

Aktuell wird ab 2. Oktober die Staatsstraße 2236 zwischen der B14 und dem Gewerbegebiet Bräunleinsberg (Seeäckerstraße) in Speikern für den Gesamtverkehr gesperrt. Zwischen 4. und 6. Oktober wird die Ampelanlage an der Kreuzung B14/LAU32 (Richtung Ottensoos) abgebaut und es werden einzelne Fahrstreifen gesperrt. Das Staatliche Bauamt rät dazu, den Baustellenbereich großräumig zu umfahren, weil mit Verkehrsbeschränkungen zu rechnen ist. Dies gilt bis Ende 2017.

Die Behörde informiert: Den neuen höhenfreien B14-Knoten östlich Neunkirchens führt eine Selbitzer Firma aus. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 13,6 Millionen Euro. Bisher erfolgten die Bauarbeiten weitgehend ohne Beeinträchtigung der B14 und der einmündenden Straßen. Das ändert sich nun. Eine örtliche Umfahrung ist vor Ort ausgeschildert.

Bereits seit 2016 laufen die vorbereitenden Arbeiten, wie naturfachliche Maßnahmen, die archäologische Vorerkundung oder umfangreiche Verlegearbeiten an Gas-, Wasser-, Strom- und Telekommunikationsanlagen. Der Großteil dieser Arbeiten ist erledigt, so dass nun die eigentlichen Straßen- und Brückenbauarbeiten beginnen.

Planmäßig bis zum Frühjahr 2019 werden verschiedene provisorische Verkehrsführungen und Baubehelfe nötig sein. In diesem Zuge werden auch die bestehenden Ampelanlagen an der Kreuzung B14/Bräunleinsbergstraße und der Einmündung B14/St 2236 Richtung Speikern abgebaut. Die Kreuzung am Gewerbegebiet wird für die erste Bauphase durch ein Provisorium ersetzt. Später kommen zwei weitere provisorische Anlagen an der St 2236 und westlich des Gewerbegebietes dazu.

Die erste Bauphase sieht den vollständigen Ausbau der Staatsstraße 2236, den Rückbau des nördlichen Bundesstraßen-Parkplatzes und den Beginn der Brü-ckenbauarbeiten westlich der Kreisstraße LAU 32 vor. Hierfür muss die St 2236 für den Gesamtverkehr, zwischen B14 und der Einmündung zur Seeäckerstraße am Gewerbegebiet, gesperrt werden.

Der Verkehr der Bundesstraße wird nach Süden verlegt und gelangt so zur neuen Baustellenampel, die verkehrsabhängig den Knoten mit allen Fahrzeugströmen regeln wird. Die Durchgängigkeit auf der B 14 ist während dieser Bauphase gewährleistet.

Wegen der Staatsstraßensperrung wird eine Umleitung über das Gewerbegebiet ausgewiesen, die auch für Radfahrer aus Richtung Hersbruck gilt. Die einzelnen Maßnahmen werden großräumig mit Hinweisen an den zuführenden Straßen angekündigt. Die Linien des öffentlichen Nahverkehrs sind von der Baumaßnahme nicht betroffen.

Infos unter www.stban.bayern.de/strassenbau/projekte/

N-Land Hersbrucker Zeitung
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