Lara Schmidt trotz „Aus“ in Paris zufrieden

Wimbledon im Visier

Vor und nach den Spielen in Paris wurde Lara Schmidt von ihrem Trainer Günter Ganser betreut, der sehr stolz auf seinen Schützling und ihren ersten Auftritt bei einem Junioren-Grand-Slam-Turnier ist. | Foto: Privat2017/06/Tennis-Gunter-Ganser-Lara-Schmidt-Paris.jpg

PARIS/LAUF — Am Ende konnte die Laufer Nachwuchs-Tennisspielerin Lara Schmidt zufrieden auf ihren ersten Auftritt bei einem Junioren-Grand-Slam zurückblicken: Nach der erfolgreichen Qualifikation schaffte sie es im Hauptfeld bis in die zweite Runde der besten 16.

Am Pfingstmontag musste sich Lara Schmidt nach einem knapp zweistündigen Match auf Court Nummer vier vom Grand-Slam-Turnier in Paris verabschieden. In der zweiten Runde des 32er Hauptfeldes unterlag sie der Russin Elena Rybakina, der Nummer 12 der Weltrangliste, in drei Sätzen mit 7:5, 2:6 und 3:6. „Im ersten Satz konnte ich alles umsetzen, im zweiten verlor ich nach 2:2 den Faden“, erzählt Lara Schmidt. Sie kämpfte sich im dritten Satz wieder heran, aber an diesem Tag reichte es gegen diese Gegnerin nicht mehr ganz.

Pfingstsonntag hatte die Qualifikantin aus Lauf in der ersten Runde auf Court Nummer 16 dagegen auf ganzer Linie überzeugt. Gegen die Französin Diane Parry war sie nach eineinhalb Stunden Spielzeit als Siegerin vom Platz gegangen. Nach einem 6:3 im ersten Satz war sie im zweiten Satz in den Tie-Break gegangen und hatte hier mit einem 7:5 dafür gesorgt, dass ihr dieser Satz mit 7:6 das Match brachte.

Doch nach dem Grand Slam ist vor dem Grand Slam: Die Lauferin hat jetzt das Turnier in Wimbledon im Visier. Dort ist sie ab 8. Juli erneut in der Qualifikation am Start. Dafür kann sie allerdings planen und muss nicht darauf hoffen, wie in Paris erst noch in letzter Minute ins Turnier zu rutschen.

N-Land Patrick Baer
Patrick Baer