48-Jähriger verletzte sich beim Baumtransport

Waldarbeiter mit Seilwinde geborgen

Der Waldunfall, bei dem sich ein 48-Jähriger verletzte, löste einen Großeinsatz im Wald bei Großbellhofen aus. | Foto: Udo Schuster2020/05/Waldunfall-Simonshofen-us.jpg

GROSSBELLHOFEN – Am Samstagvormittag wurde ein verletzter Waldarbeiter mit Hubschrauber und Seilwinde aus einem Wald bei Großbellhofen gerettet. Der 48-jährige Mann aus einem Schnaittacher Ortsteil erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen an den Beinen und am Rücken.

Der Mann wollte mit seinem Helfer mittels der Seilwinde am Traktor mehrere Stämme gleichzeitig zu einem Lagerplatz ziehen. Dabei sprang ein Stamm unter Spannung aus dem Bündel und verletzte den 48-Jährigen in dem unwegsamen Gelände im Eichelberg bei Großbellhofen.

Mit einer Seilwinde wurde der Verletzte in den Hubschrauber gehoben. | Foto: Udo Schuster2020/05/rettung-bergwacht-waldarbeiter-us.jpg

Neben dem Schnaittacher Rettungswagen war auch die Bergwacht Nürnberg im Einsatz. Notarzt und Rettungswagen sowie Einsatzleiter- und Polizeiautos konnten nämlich nicht bis zur Unglücksstelle südwestlich der Gänsbrunnenweiher vorfahren. Zur schonenden Rettung und dem anschließenden Transport in das Nürnberger Südklinikum kam deshalb ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Zunächst landete dieser in der Nähe von Großbellhofen, um die Windenrettung vorzubereiten.

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Gefährliche Rettung

Inzwischen packten die Bergwachtler den Verletzten schonend in den Transportsack, welcher später am Windenseil in luftige Höhe gezogen wurde. Während der Hubschrauber über der Unfallstelle schwebte, drohte die Gefahr, dass morsche Äste von anderen Bäumen abbrechen könnten und deshalb waren nur noch der erforderliche Luftretter der Bergwacht sowie die Einsatzleiterin im unmittelbaren Bereich tätig.

Der Patient wurde nach einer Zwischenlandung des Helikopters auf einer Wiese in den Innenraum des Hubschraubers gehoben und danach ins Krankenhaus geflogen.

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