Waldbrand bei Vorra

Feuerwehr bringt Glutnester unter Kontrolle

Auf rund 50 Quadratmetern mussten immer wieder aufflammende Glutnester gelöscht werden. | Foto: S. Fuchs2020/10/Waldbrand-04-scaled.jpg

VORRA – Am späten Freitagnachmittag alarmierten Kraftfahrer die Feuerwehr, weil am Waldrand oberhalb der Staatsstraße zwischen Vorra und Artelshofen starker Rauch aufstieg. Nach umfangreichen Baumfällarbeiten hatten Waldarbeiter auf der Lichtung seit mehreren Stunden an einigen Stellen trockenes Geäst, Rinde und Käferholz verbrannt. Danach hatten sie sich offensichtlich in den Feierabend verabschiedet, ohne sich weiter um mehrere Glutnester zu kümmern.

Die Feuerwehr Artelshofen mit Kommandant Magnus Urbat verhinderte ein Ausbreiten der Flammen im trockenen Waldboden hangaufwärts. Die Kameraden aus Vorra mit Kommandant Christian Dorn und Gruppenführer Michael Winter verlegten eine Schlauchleitung und löschten die auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern teilweise noch aufflammenden Brandstellen.

Dazu fuhr ein Vorraer Landwirt sein mit Wasser gefülltes Güllefass den steilen Hang teilweise hoch. Dort sorgte die zwischengeschaltete Pumpe der Feuerwehr Artelshofen für den notwendigen Löschdruck. Zudem regelten die Wehrmänner den Verkehr auf der stark befahrenden Straße. Die zusätzlich alarmierten Retter aus Velden brauchten nicht mehr einzugreifen, ebenso „arbeitslos“ blieb eine Besatzung des ASB Velden. Die Polizei Hersbruck übernahm vor Ort die Ermittlungen.

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