Von der Biotonne zur Kühltruhe

Wenn jetzt der Frost kommt, kann der Inhalt der Biotonne leicht gefrieren. Foto: Ziegenbein2010/11/10437_New_1290618665.jpg

NÜRNBERGER LAND (lra) — Der erste Frost des Winters ist da und bringt neben Schnupfennasen und glatten Straßen noch ganz andere Probleme mit sich. Was tun zum Beispiel, wenn der Abfall in der Biotonne festfriert und diese von der Müllabfuhr nicht mehr vollständig geleert werden kann? Die Abfallberatung des Landratsamtes Nürnberger Land kennt hilfreiche Tipps.

Oft kommt die Müllabfuhr früh am Morgen. Selbst wenn der Tonneninhalt im Lauf des Tages durch Sonneneinstrahlung und steigende Temperaturen wieder aufgetaut wird, ist er zum Zeitpunkt der Leerung noch festgefroren. Die Abfuhrunternehmer sind nicht verpflichtet, den Inhalt zu lösen oder zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukommen.

Um zu vermeiden, dass es zu eingefrorenen Biotonnen kommt, gibt es einfache Tricks. Besonders groß ist die Gefahr des Einfrierens bei feuchten oder nassen Bioabfällen. Deshalb sollten diese dick in Papier (Zeitungspapier oder Papiertüten) eingewickelt werden. Auch eine dicke Schicht Zeitungspapier auf dem Boden und ein möglichst frostsicherer Standort (in der Garage oder nahe an der Hauswand) helfen.

Ist der Inhalt eingefroren, kann er mit einem Spaten oder Stock aufgelockert werden. Wenn möglich sollte die Tonne auch erst kurz vor der Leerung bereitgestellt werden und nicht die ganze Nacht draußen stehen.

Zur Not einen Eimer

Konnte die Biotonne trotzdem einmal nicht (vollständig) geleert werden, so dürfen die Verbraucher bei der nächsten Abfuhr ausnahmsweise ein Gefäß, einen Eimer, eine Wanne oder einen Sack – vorzugsweise aus Papier – mit Bioabfall zur Tonne dazustellen. Dies muss aber vorher bei der Abteilung Abfallwirtschaft im Landratsamt angemeldet werden.

Für weitere Fragen steht die Abfallberatung unter den Telefonnummern 09123/950-6382 und -6383 zur Verfügung.

N-Land Pegnitz-Zeitung
Pegnitz-Zeitung