Viel Schnee im Februar ist ganz normal

Über Nacht verwandelte kräftiger Schneefall Stadt und Land in eine Bilderbuch-Winterlandschaft, wie hier den Fußweg entlang des Salvatorfriedhofs in Lauf. | Foto: Fischer2021/02/schnee-Foto-Fischer-0007.jpg

LAUF – Viele Menschen hätten den Neuschnee und die vorhergesagte Kälte der nächsten Tage wohl Mitte Februar nicht mehr gebraucht. Viele andere nahmen den späten zweiten Wintereinbruch dagegen gelassen und freuten sich vor allem über die schönen Ansichten, die der kräftige Schneefall in der Nacht zum Montag geschaffen hatte.


Tatsächlich wirken aktuell Landschaften und Bilder insbesondere mit Bäumen oder Sträuchern wie verzaubert, weil der leichte Schnee bei wenig Wind auch auf noch so kleinen Ästen oder Zaunspitzen liegen blieb. Als sich dann ab Mitternacht die Schneewolken Richtung Norden verzogen, konservierte der Frost die weiße Pracht für den ganzen Tag.

Diese Gänse in Himmelgarten scheinen sich im Schnee pudelwohl zu fühlen. | Foto: Buchner-Freiberger2021/02/schnee-ganse-himmelgarten.jpg

Ungewöhnlich sind heftiger Schneefall und Kälte im Februar in unseren Breiten aber keineswegs. Jedenfalls schneit es im Februar wesentlich häufiger als an Weihnachten, wie ein Blick in ältere Ausgaben der Pegnitz-Zeitung zeigt.

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Im Winter 2019/2020 fiel der erste Schnee überhaupt erst Ende Februar. Dann aber gleich so heftig, dass nicht nur die Plakate des Kommunalwahlkampfes darin untergingen, sondern die Feuerwehren im Landkreis 125 Einsätze verzeichneten, weil Bäume und einzelne Dächer unter der Last zusammenbrachen.

Die überschwemmten Pegnitzauen bei Ottensoos boten einen malerischen Anblick. | Foto: Haase2021/02/schnee-uberschwemmung-eis-ottensoos-scaled.jpg


Blickt man noch weiter zurück, nämlich 30 Jahre, so ergibt sich das gleiche Bild. Bis Februar 1991 nur grüne Wiesen und dann so viel Schnee, dass Lifte ihren Betrieb aufnahmen und Loipen gespurt wurden.

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