Röthenbacher „Container-Kita“

Verwaltung nennt noch keine Zahlen

Gegenüber der Karl-Diehl-Halle und neben dem neuen Karl-Heller-Stift (im Bild) liegt der Schotterplatz, auf dem eine Übergangskita – die Stadt spricht von einer „erweiterten Modullösung“ – entstehen soll. Damit soll die Zeit überbrückt werden, bis die neue Einrichtung fertig ist. | Foto: Andreas Sichelstiel2019/11/parkplatz-karl-diehl-halle-steinberg-ii-container.jpg

RÖTHENBACH — Die CSU war sauer: „Wieder liegt uns nichts vor“, kritisierte Wolfgang Gottschalk in der Stadtratssitzung am Mittwoch die Röthenbacher Kommunalverwaltung.

Der Bürgermeister-Stellvertreter hatte mit Zahlen zur geplanten „Con­tainer-Kita“ am Steinberg gerechnet. Den Grünen ging es ähnlich. Sie sei „enttäuscht“, so Mechthild Scholz.

Bis zu sechs Kindergarten- und Krippengruppen müssen, wie berichtet, wohl bis Herbst 2021 in einem Provisorium auf dem Parkplatz der Karl-Diehl-Halle untergebracht werden. Doch obwohl die Übergangskita spätestens im Juli ihren Betrieb aufnehmen muss, hat Röthenbach bisher keinen Bauantrag gestellt.

Die Kritiker von Bürgermeister Klaus Hacker (Freie Wähler) befürchten, dass es schwer wird, auf dem leergefegten Container-Markt fündig zu werden, geschweige denn binnen der gegebenen Frist.

Doch der Rathauschef gibt sich betont gelassen: „Die Grundlagenermittlung läuft, der Architekt ermittelt genaue Zahlen.“ Vorher wolle er sich nicht äußern, so Hacker. Nur so viel: „Die Container sind am Markt.“ Hilfe kam von den Freien Wählern: Die CSU, sagte Stadtrat Heiko Scholl, solle doch „nicht wieder Befürchtungen schüren“.

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