Stadt Altdorf regelt Homeoffice und Gleitzeit neu

Vertrauen und Verantwortung

Freude auf allen Seiten: Die Stadtverwaltung setzt ab dem 1. September auf mehr Flexibilität und Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Bürgermeister Martin Tabor (rechts) spricht von „modernen Arbeitszeitmodellen“. | Foto: Stadt Altdorf2020/08/Altdorf-Gleitzeit-scaled.jpg

ALTDORF – Die Verwaltung und der Personalrat der Stadt Altdorf haben Dienstvereinbarungen zu Gleitzeit und Homeoffice geschlossen.

Die Arbeitszeit örtlich und zeitlich flexibel organisieren, Beruf und Familie miteinander vereinbaren: Für die Mitarbeiter der Stadt Altdorf ist das ab dem 1. September noch besser möglich. Gemeinsam mit dem Personalrat hat die Verwaltungsspitze eine Dienstvereinbarung zur neuen Gleitzeitregelung und eine weitere zur Arbeit im Homeoffice entwickelt und jetzt unterzeichnet. Bürgermeister Martin Tabor dankt allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit: „Eine moderne Verwaltung braucht genauso moderne Arbeitszeitmodelle. Mit den neuen Dienstvereinbarungen haben wir bei der Stadt Altdorf dafür beste Voraussetzungen geschaffen. Ich freue mich sehr über die guten und vertrauensvollen Gespräche, die wir mit dem Personalrat führen konnten und danke auch den Mitarbeiterinnen in der Personalabteilung für deren Einsatz.“

Im Homeoffice wird ab 1. September zwischen alternierender Telearbeit und mobiler Arbeit unterschieden. Im ersten Modell werden für einen Mitarbeiter feste Zeitfenster definiert, zu denen er seine Arbeit von zuhause aus erledigen kann.
Im Unterschied dazu ist die mobile Arbeit projektbezogen und wird kurzfristiger entschieden. „Beide Modelle setzen ein hohes Maß an Kollegialität und Verantwortungsbereitschaft voraus“, sagt Geschäftsleiter Christof Rothkegel. Er ist zuversichtlich, dass sich die neuen Regelungen schnell und zur allgemeinen Zufriedenheit etablieren werden.

Auch die bisher genau festgelegte Gleitzeitregelung gehört ab 1. September der Vergangenheit an. Zwischen 6 Uhr morgens und 21 Uhr abends können die Mitarbeiter dann nach vorheriger Absprache mit der Abteilungsleitung flexibel entscheiden, wann sie die Arbeit aufnehmen und beenden. „Zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung ist sichergestellt, dass Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung stehen. Angestellte, die in Vollzeit arbeiten, müssen wie bisher auch auf eine Wochenarbeitszeit von 39 Stunden kommen, Teilzeitangestellte entsprechend weniger“, erläutert der Geschäftsleiter Christof Rothkegel.

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