SKL und TSV

Stadtrat unterstützt die Fusionspläne

Die Anlage des SK könnte verkauft werden. Zum Problem dürfte dabei der 2015 eingeweihte Kunstrasenplatz werden, für den die Stadt Lauf viel Geld zugeschossen hat. | Foto: Haase2021/02/DSC0392-scaled.jpg

LAUF — Bei ihren Verhandlungen wissen die Vorstände von Sportklub und TSV Lauf nun den Stadtrat hinter sich: Einstimmig und ohne Diskussion hat das Gremium am Donnerstag beschlossen, eine Fusion beider Vereine zu unterstützen.

Bürgermeister Thomas Lang (FW) wies darauf hin, dass die Pläne am Anfang stünden. Insbesondere fehle jeweils die Zustimmung der Mitgliederversammlungen.

Ebenfalls einstimmig nahm der Stadtrat zur Kenntnis, dass als künftiges Vereinsgelände das TSV-Areal vorgesehen ist. „Jeder der in einem Verein Sport macht, weiß, dass eine dezentrale Lösung keinen Sinn macht“, so Lang. Es gebe keine alternativen Standorte.

Was wird mit dem Kunstrasenplatz?

Als Probleme, die noch zu lösen seien, bezeichnete er Zufahrt über die Röthenbacher Straße und die Frage, was aus dem erst 2015 eingeweihten SK-Kunstrasenplatz werden soll. Die Stadt unterstütze den Bau damals mit rund 300 000 Euro.

Eine Ahnung, was mit dem Gelände des Sportklubs geschehen könnte, bekam, wer in die Zuschauerreihen der Sitzung blickte: Dort saß ein bekannter Immobilieninvestor. SK-Vorsitzende Mandy Schmidt kann sich – wie berichtet – einen Verkauf als Fläche für Wohnbebauung ausdrücklich vorstellen.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren