In Neunkirchen wird gebaut

Spatenstich für Kita

Zusammen mit Neunkirchens Bürgermeister Jens Fankhänel (3.v.l) griffen Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel (2.v.l.), Landrat Armin Kroder ($.v.r.), Evely Kittel-Kleigrewe (4.v.l.), Beauftragte für Kinderbetreuung im Nürnberger Land und Mitglieder des Neunkirchener Gemeinderats zum Spaten. | Foto: Beck2021/08/Kinderkrippe_Neunkirchen_Spatenstich_28_7_21_Foto_Beck-crop-scaled.jpg

Neunkirchen – Die Bauzäune sind rund um das Grundstück neben der Neunkirchener Grundschule aufgestellt und die ersten Bagger gehen ans Werk: Nach jahrelanger Planung hat der Bau der neuen Kinderkrippe in Neunkirchen begonnen.

Zur Feier dieses Baubeginns trafen sich Vertreter der Gemeinde und des Landkreises zum symbolischen Spatenstich auf der Wiese, auf der bis Ende 2021 der zweistöckige Holzbau mit Platz für vier Gruppen stehen soll. Ab dem Winter folgt der Innenausbau. Wenn alles nach Plan gelingt, wird die Betreuungsstätte im Juli 2022 in die Hände der Awo, der Trägerin der Krippe, übergeben und ihre Türen für 54 Kinder ab dem Alter von einem Jahr öffnen.

Die Krippe als Pflichtprojekt

„Wir wollen als Gemeinde das Betreuungsangebot für unseren Nachwuchs erweitern. Deswegen führte an dem Neubau einer Krippe kein Weg vorbei“, sagte Neunkirchens Bürgermeister Jens Fankhänel zu den Besuchern, die unter ihren Schirmen im strömenden Regen auf dem Parkplatz der Grundschule Neunkirchen standen.

„Mit dem heutigen Spatenstich wird die Infrastruktur unserer Gemeinde erheblich verbessert und ihre Attraktivität gesteigert“, sagte Fankhänel. Trotz der steigenden Baupreise stelle die Gemeinde die Weichen für die Zukunft richtig. Bisher rechnen die Planer mit Baukosten in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern wird davon rund 1,77 Millionen Euro in Form von Förderungen übernehmen. Landrat Armin Kroder freute sich über den Start des Baus in seiner Heimatgemeinde Neunkirchen.

Krippen wie diese seien für den Landkreis wesentlich, um das Prädikat ,kinderfreundlich‘ verdient zu tragen. „Ich hoffe, dass wir den Zeit- und Kostenplan einhalten können.“ Der Landtagsabgeordnete der CSU, Norbert Dünkel, lobte die nachhaltige Bauweise der Krippe aus Holz, inklusive einer integrierten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. „Die Architekten haben mit ihrem Entwurf ökologische Aspekte beachtet und das Haus wird sich gut in seine Umgebung nahe am Wald einfügen“, sagte Dünkel. Die Nähe zur Natur war auch der Beauftragten für Kinderbetreuung im Nürnberger Land, Evelyn Kittel-Kleigrewe, wichtig. „Das wird ein tolles Gebäude. Wir müssen für unsere Kinder wieder eine Verbindung zur Natur schaffen.

Die Neunkirchener Gemeinderäte forderte sie auf, weiterhin die Themen Betreuung und Familie hochzuhalten. „Lächeln Sie ja die Kinder immer an. Wir brauchen ihre Lebensfreude“, so Kittel-Kleigrewe. Nach den Reden nahmen sich Bürgermeister Fankhänel und seine Gäste die Spaten und symbolisierten den Baubeginn genau in dem Moment, als der Himmel seine Schleusen noch einmal öffnete. Nachdem die Amtsträger in nassen Klamotten zum aufgebauten Pavillon gerannt waren, zog Fankhänel ein positives Fazit: „Das ist ein gutes Zeichen, mit dem Regen wird der Bau schnell wachsen.“

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