Bei Kontrolle auf der A3

Seit elf Jahren auf der Flucht: Polizei geht Vergewaltiger ins Netz

Handschellen Festnahme
Symbolbild Festnahme | Foto: Hansaki/Stock.adobe.com2022/09/AdobeStock_380225939.jpeg

A3 / ERLANGEN-TENNENLOHE – Ein 36-Jähriger Straftäter ist der Verkehrspolizei Erlangen am Samstag auf der A3 ins Netz gegangen. In seinem Heimatland war der Mann bereits 2011 zu einer langjährigen Haftstrafe wegen Vergewaltigung verurteilt worden.

Wegen einer Vergewaltigung im Jahr 2010 war der Mann 2011 zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Weil diese aber bisher nicht vollzogen werden konnte, wurde er per internationalem Haftbefehl gesucht. Nun haben Polizisten den heute 36-Jährigen bei der Kontrolle eines Kleintransporters auf der A3 auf Höhe Erlangen-Höchstadt entdeckt.

Gegen 9.40 Uhr kontrollierten die Beamten am Samstag die beiden Insassen des Kleintransportes. Dabei kam heraus, dass sich die beiden Männer bereits seit Ende April dieses Jahres in Deutschland aufhielten und bei einem Handwerksbetrieb arbeiteten. Eine erforderliche Aufenthaltsgenehmigung hatten sie nicht.

„Beim Fahrer kam dann noch einiges mehr hinzu“, heißt es im Polizeibericht weiter. Er war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, dafür stand er aber unter dem Einfluss von Drogen. Ein Test auf die Einnahme von Amphetamin und Metamphetamin war positiv. Außerdem lag gegen ihn nach seiner Verurteilung im Jahr 2011 wegen Vergewaltigung ein internationaler Haftbefehl vor.

Ermittlung gegen Unternehmer

Der 36-Jährige wurde der Ermittlungsrichterin vorgeführt und im Anschluss kam er in eine Justizvollzugsanstalt. Gegen den Fahrzeughalter und Unternehmer, der nicht vor Ort mit dabei war, wird wegen Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis und der Beschäftigung der beiden Beschuldigten ermittelt.

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