Im Oktober startet der nächste Fortbildungskurs in Nürnberg

Rummelsberger Diakonie schult Hospizbegleiter

Die frischgebackenen Hospizhelfer fühlen sich gut gewappnet für ihre verantwortungsvolle Aufgabe. Von links: Wilhelm Hertlein, Angela Barth, Helene Wittrich (verdeckt), Angela Schweiger, Diakon Hans Müller, Christian Russ, Diakonin Christine Meyer, Petra Egersdörfer, Pfarrerin Claudia Popp und Kursleiter Diakon Johannes Deyerl. | Foto: Dörr2016/08/Hospizhelfer_02.jpg

RUMMELSBERG – Eine würdevolle Betreuung von Sterbenden und eine Begleitung der Trauernden – das gibt es seit jeher in den Einrichtungen der Rummelsberger Diakonie. Im Januar schaffte der diakonische Träger eine neue Fachstelle für Hospizarbeit und Palliative Care. „Deren Ziel ist es, die Versorgung der Menschen am Lebensende in unseren Einrichtungen zu verbessern“, erklärt Fachstellenleiter Diakon Johannes Deyerl. „Dafür brauchen wir auch zwingend viele, gut ausgebildete Ehrenamtliche, die uns tatkräftig unterstützen.“ Deshalb bietet die Rummelsberger Diakonie seit April ihre Hospizbegleiter-Ausbildung auch in Nürnberg an. Am 7. Oktober beginnt der nächste Fortbildungskurs.

„Schick mir keinen Engel, der alle Antworten kennt, sondern einen, der mit mir die Fragen aushält!“ Unter diesem Motto ließen sich die ersten sieben Ehrenamtlichen zu Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern in der Pflegeeinrichtung Hermann-Bezzel-Haus in Nürnberg ausbilden. Im Juli schlossen sie den Fortbildungskurs erfolgreich ab.

Die Frauen und Männer werden künftig Schwerstkranke sowie deren Angehörige und Nahestehende in Nürnberg begleiten – mit Gesprächen oder einfach nur durch ihr Dasein. Um sich auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vorzubereiten, befassten sich die Teilnehmenden in den rund 100 Kursstunden mit Themen wie Kommunikation in schwierigen Situationen, Krisenbewältigung, das Verhalten und Erleben Sterbender, Trauer, Spiritualität und Selbstbestimmung am Lebensende. Es ging nicht um fertige Antworten, sondern um das Aushalten von Fragen, die sich in diesen Situationen ergeben können und manchmal auch offen bleiben.

Bei einer kleinen Feierstunde Ende Juli überreichten Kursleiter Diakon Johannes Deyerl und Einrichtungsleiter Diakon Hans Müller im Hermann-Bezzel-Haus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihr Zertifikat.

Kursteilnehmerin Angela Schweiger freut sich auf die neue Aufgabe „Ich bin seit einem Jahr in Rente und will mich gerne ehrenamtlich engagieren. Dieser Kurs war die richtige Wahl für mich. Herr Deyerl hatte immer ein offenes Ohr für unsere Fragen. Für die Arbeit als Hospizhelferin fühle ich mich gut gewappnet.“ Der nächste Fortbildungskurs zum Hospizbegleiter in Nürnberg startet am 7. Oktober im Hermann-Bezzel-Haus. Wer Interesse daran hat kann unter der Telefonnummer 09128/502397 Kontakt zu Diakon Johannes Deyerl aufnehmen.

N-Land Der Bote
Der Bote