Bürgermeisterwahl Schwarzenbruck

Markus Holzammer geht für CSU ins Rennen

Jürgen Hopf, CSU-Vorsitzender, (l.) und der Abgeordnete Norbert Dünkel gratulierten Markus Holzammer zu seiner Nominierung. | Foto: Privat2019/05/Schwarzenbruck-Holzammer.jpg

SCHWARZENBRUCK. Lindelburger bewirbt sich bei Bürgermeisterwahlen in Schwarzenbruck erneut für die CSU um das Amt.

In einer Sitzung der CSU unter dem Vorsitz von Jürgen Hopf ist in Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Norbert Dünkel einstimmig Markus Holzammer als Kandidat von der Mitgliederversammlung zum Bewerber für das Schwarzenbrucker Bürgermeisteramt im nächsten Jahr gewählt worden.

Vor seiner Wahl zum Bürgermeisterkandidaten legte Holzammer sein Grundkonzept klar und deutlich dar: „Wir müssen wieder agieren statt reagieren. Wir wollen gestalten statt verwalten“, sagte der stellvertretende CSU-Orts- und Fraktionsvorsitzende.

Seit Jahren im Ortsverband ebenso verwachsen wie in der Vereinstätigkeit, legt der Lindelburger grundsätzlich viel Wert auf sachliche Bewertungen: seit 1991 Bankkaufmann bei der Sparkasse Nürnberg lässt er sich nicht von Emotionen leiten. Auch und erst recht nicht als Feuerwehrkommandant. Deswegen muss nach seinen Vorstellungen, bei allem guten Miteinander, eine Diskussion auch einmal beendet werden.

„Ich kaufe Glasflaschen“

„Ich kaufe Glasflaschen“, sagte Holzammer und leitete damit zu den Themen Umwelt und Gesellschaft über. „Beim Plastik muss jeder an sich selber arbeiten“ , fügte er hinzu. Im humanitären Bereich ist für Holzammer die Erhaltung der Dorfgemeinschaft durch gute Zusammenarbeit mit den Vereinen unverzichtbar. Jüngst sei er als einziger aktiver Politiker beim Partnerschaftsverein gewesen. Es gelte also gerade hier, auch im Hinblick auf Europa, mehr zu tun.

Der Kandidat, seit Jahren Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel, plädiert für einen Ausbau des Radverkehrs. Den hält er nicht zuletzt wegen der vermehrten Wohnraumbeschaffung für notwendig. Bei dem umstrittenen Thema B8 sucht Holzammer die Bürgernähe, spricht nicht selten mit den Vertretern der Bürgerinitiative Albtraum B8.

Brennpunkt B8

Seine Position, auch als Mitglied des Evangelischen Arbeitskreises der CSU und neuerdings als ehrenamtlicher Richter für die Arbeitnehmer am Arbeitsgericht in Nürnberg, ist freilich pragmatisch: Der Verkehr ist auf einem anhaltend hohen Niveau. Und über das Thema 30 Stundenkilometer in der Ortschaft während der Nachtstunden könne man reden. Eine große Lösung – Umgehung oder Tunnel – werde es erst in 20 bis 30 Jahren geben. Ein weiteres Gespräch mit der Bürgerinitiative hat Holzammer zusammen mit Dünkel verabredet.

Abschließend erhielt der Kandidat lang anhaltenden Applaus, auch von Norbert Dünkel, bedankte sich und endete mit dem Hinweis: „ Ich freue mich, mit euch zusammen einen fairen, aber in unserer Argumentation klaren und für die Bürger eindeutigen Wahlkampf führen zu können, um unserer Sache zum Sieg zu verhelfen.“

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