Unfallschwerpunkt wird entschärft

Links umi beim Obi

Achtmal hat es in 2019 an der Obi-Kreuzung gekracht. Nicht immer gingen die Zusammenstöße so glimpflich aus wie in diesem Fall vor einem Jahr, als keiner der Beteiligten verletzt wurde. | Foto: Feuerwehr Schwarzenbruck2020/06/Schwarzenbruck-Unfall-B8-Archiv-2019.jpg

SCHWARZENBRUCK – An der Obi-Kreuzung in Schwarzenbruck kracht es regelmäßig. Nun soll der Unfallschwerpunkt entschärft werden.

Die Obi-Kreuzung, an der die Regensburger auf die Bahnhofs- und die Hauptstraße trifft, ist der Unfallschwerpunkt der Gemeinde. Acht Verkehrsunfälle haben sich vergangenes Jahr dort ereignet. Die meisten beim Linksabbiegen. Diese Zahl toppt nur die Rieger-Kreuzung in Altdorf, an der es 2019 gleich elfmal gekracht hat.

Die Häufung der Unfälle am Knotenpunkt B8/Bahnhofs-/Hauptstraße hat schließlich die Unfallkommission Nürnberger Land – bestehend aus Straßenverkehrsbehörde am Landratsamt Nürnberger Land, Polizeiinspektion Lauf und Staatlichem Bauamt Nürnberg – auf den Plan gerufen. Sie hat die Verkehrssituation untersucht und befunden: Die Obi-Kreuzung muss sicherer werden.

Nach aktueller Planung wird eine noch zu bestimmende Baufirma am letzten Juliwochenende beginnen, die B8 an der Stelle abzufräsen und mit einer neuen Teerdecke zu versehen. Eine neu hinzugefügte Linksabbiegerschaltung soll erreichen, dass der Verkehr gefahrenfrei fließt.

Während der Arbeiten wird die B8 gesperrt

„Um so wenige Staus wie möglich zu produzieren, ist geplant, die Bauarbeiten an drei Wochenenden durchzuziehen“, erläutert Schwarzenbrucks Bürgermeister Markus Holzammer. An den Tagen, an denen gearbeitet wird, bleibt die Kreuzung komplett gesperrt und es wir großräumig umgeleitet.

Praktisch für die Gemeinde: Die Maßnahmen kosten sie keinen einzigen Cent. Der Staat kommt für die gesamte Sanierung auf. „Würden auch Teile der Haupt- und Bahnhofstraße überholt, müssten wir uns natürlich beteiligen, aber das Vorhaben betrifft nur die B8“, erklärt Holzammer. „Damit sind wir erst mal raus.“

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