1000-Euro-Scheck an Jugendfeuerwehr Schwarzenbruck überreicht

Kärwaverein glänzt erneut mit einer Spende

Richard Pfeiffer (rechts) nahm als 2. Vorstand des Feuerwehrvereins die Spende aus der Hand von Thomas Kellermann, dem Vorsitzenden des Kärwavereins, entgegen. Mit dem Geld wurden Schutzjacken für die Jugendfeuerwehr Schwarzenbruck angeschafft2014/07/kaerwa_spende_ffw_2.jpg

SCHWARZENBRUCK – „Entscheidend für den finanziellen Erfolg der Kirchweih wird in erster Linie der Getränkekonsum sein. Wir haben uns an die Zahlen des letzten Jahres gehalten und die Preise danach knapp kalkuliert. Sollten die Zahlen unsere Erwartungen übertreffen, wird die Kirchweih einen Gewinn erzielen. Dieser Überschuss soll dem Vereinsleben und Institutionen in der Gemeinde zugutekommen."

Diese Zeilen kann man in einem Protokoll des 2010 gegründeten Kärwavereins Schwarzenbruck nachlesen, der damals antrat, um die Schwarzachtal-Kärwa wieder zu einer attraktiven Veranstaltung zu machen. Die vierte Kirchweih unter Regie des Vereins ist nun Geschichte und zieht man ein Fazit: Der Zweck wird erfüllt.

Nachdem im letzten Jahr das Berufsbildungswerk Rummelsberg mit einer Spende von 1000 Euro bedacht wurde, kam nun aus dem Ergebnis der Kirchweih im letzten Jahr die Feuerwehr Schwarzenbruck in den Genuss eines 1000-Euro-Schecks, den die Vorstandschaft des Kärwavereins mit Vorsitzendem Thomas Kellermann und seinem Stellvertreter Harald Lumpi am Kirchweihmontag an den zweiten Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Richard Pfeiffer überreichte. Das Geld hat bereits gute Verwendung gefunden, denn mit Hilfe der Spende und dem gleichen Betrag aus der Kasse des Feuerwehrvereins wurde die Jugendgruppe der Feuerwehr – übrigens die stärkste im Nürnberger Land – mit 30 wetterfesten Schutzjacken ausgestattet, die vom Nachwuchs im Kirchweihzelt stolz präsentiert wurden. Mit den Jugendlichen freuten sich deren Ausbilder Jan Endlein und Johannes Jung, Kommandant Christian Eckstein und sein Stellvertreter Florian Beyer.

Pfeiffer dankte dem Kärwaverein ganz herzlich und Kommandant Eckstein lobte das gute Miteinander der Vereine in der Gemeinde, das gerade bei der Kirchweih zum Ausdruck komme. „Wir brauchen die Jugend in der Feuerwehr ganz dringend“, war seine Aussage.

Den Gästen wünschte er noch einen schönen Kirchweihausklang und einen guten Durst, damit auch im nächsten Jahr eine gemeindliche Institution mit einer Spende bedacht werden kann.

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