Hinweis auf Naturkleinod

Die JBN-Kindergruppe „Schlaue Füchse“ mit ihren Leiterinnen (von links nach rechts) Gabi Beer, Christine Ziegler und Cordula Renner. Foto: privat2011/05/schaukasten_New_1305812161.jpg

SCHWARENBRUCK – Wer demnächst im Naturschutzgebiet Schwarzenbrucker Moor im Ortsteil Gsteinach wandert, stößt unweigerlich auf einen Schaukasten der besonderen Art. Die Schwarzenbrucker JBN-Kindergruppe „Schlaue Füchse“ hat ihn gestiftet und gestaltet.

Im Beisein von Bürgermeister Bernd Ernstberger, Christine Brahm von der unteren Naturschutzbehörde in Lauf, Heide Frobel und Christiane Matern von der BN-Kreisgruppe, Monika Brandmann von der BN-Ortsgruppe Schwarzenbruck, Vertretern der Agenda 21-Gruppe Schwarzenbruck und etlichen Eltern der „Schlauen Füchse“ fand die feierliche Enthüllung statt.

Der moderne Schaukasten möchte auf das Naturkleinod Moor im Herzen von Schwarzenbruck aufmerksam machen, das natürlich nicht so spektakulär ist wie z.B. der Schwarzachdurchbruch, aber nichtsdestoweniger interessant und für den Naturschutz von großer Bedeutung. Moore sind in Mittelfranken eine seltene Erscheinung, im Landkreis Nürnberger Land ist das Schwarzenbrucker Moor sogar das einzige.

Seine Auszeichnung als Naturschutzgebiet besteht seit 1982 und ist der inzwischen verstorbenen BN-Aktiven Erika Wachsmann zu verdanken.

„Nur wenn ich weiß, was ich hier alles beobachten kann“, führte Christine Ziegler aus, die zusammen mit Cordula Renner und Gabi Beer die Kindergruppe leitet, „werde ich mir die Zeit nehmen, um danach Ausschau zu halten. Und nur dann werde ich diesem Gebiet auch die Beachtung schenken, die es verdient und mich für seinen Schutz einsetzen.“ Dass dieser Schutz auch in Zukunft sichergestellt ist, dazu soll dieser Schaukasten einen Beitrag leisten.

Betreuung durch Kindergruppe

Das Besondere an ihm ist: er wird auch weiterhin von der JBN-Kindergruppe betreut. Unter der Rubrik „Aktuelles“ wird immer wieder auf Sehenswertes hingewiesen. Anfang dieses Jahres wurde von den „Schlauen Füchsen“ in einer Miniatur-Moorlandschaft mit kleinen Plastikfiguren und Zubehör all das Verhalten nachgestellt, dass in einem Naturschutzgebiet nicht erlaubt ist. Die witzigen Fotos, die dabei entstanden sind, können ebenfalls bewundert werden.

Christine Ziegler dankte allen ganz herzlich, die dieses Projekt auf vielerlei Art unterstützt haben, insbesondere Niko Renner, der den hochwertigen Holzrahmen gestaltete, und dem Bauhof, der das Aufstellen im Moor übernahm.

Nach den weiteren Grußworten, in denen der Schaukasten als äußerst gelungen gewürdigt wurde, konnten sich die „Schlauen Füchse“ und ihre Gäste mit leckerem Fingerfood und Holunderblütenschorle stärken.

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