Hochwasser

Das kann doch einen Radler nicht erschüttern

Diese beiden Mountainbiker ließen sich auch vom Hochwasser zwischen Schwaig und Behringersdorf nicht von ihrem Weg abbringen. | Foto: Pohl2019/03/hochwasser-schwaig-behringersdorf-radfahrer-wasser-foto-pohl-rothenbach0003-e1553013492441.jpg

SCHWAIG — Diesen gelungenen Schnappschuss von zwei unbeirrbaren Mountainbikern brachte die Röthenbacher Familie Pohl von ihrem Sonntagausflug mit. Und reichte ihn, zusammen mit ein paar Zeilen Text, an die PZ und somit auch an unsere Leser weiter.

Die Familie – Papa, Mama und zwei Kinder – wollte über die Pegnitzauen von Schwaig nach Behringersdorf wandern. Der Fußweg war jedoch durch die über die Ufer getretene Pegnitz unbegehbar.

„Unser Sohn Marlon stand noch grübelnd am Wasserrand, als zwei Mountainbikefahrer sich näherten. Sie hielten kurz an und entschlossen sich dann kurzerhand durch die überflutete Fläche zu fahren“, erzählen die Pohls in ihrer Mail an die PZ.

Nasse Füße blieben nicht aus

Und weiter: „Das ersparte ihnen wohl einen größeren Umweg, aber keine nassen Füße, wie wir erleben durften. Mit großem Beifall durch uns kamen die beiden Radler sicher drüben an. Und dann riefen sie uns noch zu: Das wäre doch was für die Pegnitz-Zeitung! Das fanden wir auch.“

Inzwischen haben sich auch die tapferen Radler bei der PZ gemeldet. Es handelt sich um Jörg Schaper und Michael Kreuzinger aus Rückersdorf. Die beiden waren auf dem Weg zurück vom Frühstück und wollten sich den Umweg sparen. „Doch dann hat die Tour mit nassen Hosen geendet“, schreibt Jörg Schaper. Und er ergänzt: „Aber rückblickend war es echt schee, weil das Wetter ja traumhaft war.“ Und die beiden Radler möchten sich auch bei Familie Pohl bedanken, die das Foto schoss und an die Zeitung schickte:  „Wir haben sehr gelacht als wir den Artikel gesehen haben.“

N-Land Pegnitz-Zeitung
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