Gemeinde will Bach in Hedersdorf entschärfen

„Warnschuss“ vor dem Winterhochwasser

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HEDERSDORF — Der tagelange Regen endete am Donnerstagabend gerade noch rechtzeitig, bevor in der Uhustraße in Hedersdorf wieder einmal die Osternohe überlief. Die Feuerwehr stand mit ihrer Pumpe schon bereit, als es dann zwischen 18 und 19 Uhr doch bei einem Schwall blieb, der über die Fahrbahn lief. Danach sank der Pegel der nachgelagerten Schnaittach wieder von 2,30 Meter fast auf Normalmaß. Aus Sicht der drei Anwohner, die bei jedem mittleren Hochwasser mit voll gelaufenen Kellern rechnen müssen, war das vielleicht noch einmal ein „Warnschuss“ vor dem Winterhalbjahr, in dem die beiden Bäche gewöhnlich mehr Wellen schlagen. Franz Britting zum Beispiel wundert sich, dass nach einer Rodung im März noch immer die sperrigen Wurzelstöcke stehen, die den Abfluss verengen. „Die Gemeinde hat versprochen, wir machen was“, sagt er. Der im Rathaus zuständige Jürgen Ertel bestätigt dies, sagt aber auch: „Wir sind noch nicht so weit.“ Nach wie vor fehle der Überblick, welche Maßnahme letztlich sinnvoll sei, ob nicht gar ein Regenüberlaufbecken notwendig sei. Am heutigen Freitag will Ertel mit einem Vertreter des Wasserwirtschafts­amts und der Ökologie-Expertin der Gemeinde vor Ort die Lage besprechen. Foto: Schuster

N-Land Michael Scholz
Michael Scholz