Spatenstich in Schnaittach

Schüler freuen sich auf neue Turnhalle

Rektorin Ulrike Hölzel und die Schüler packten bei der Grundsteinlegung mit an.
Rektorin Ulrike Hölzel und die Schüler packten bei der Grundsteinlegung mit an. | Foto: Udo Schuster2019/06/grundsteinlegung-schnaittach.jpg

SCHNAITTACH — Es ist mit rund 3,2 Millionen Euro voraussichtlich die größte Einzelinvestition der Marktgemeinde Schnaittach bis 2020: Die Grundschule in der Erlanger Straße bekommt eine neue Turnhalle. Zur Grundsteinlegung veranstaltete sie ein Schulfest.

Die Schüler selbst durften bei der Grundsteinlegung anpacken. Eigenhändig schrieben sie ihre Namen auf ein Dokument, das Schulleiterin Ulrike Hölzel verfasst hatte. Darin ist unter anderem beschrieben, dass in Schnaittach derzeit 23 Lehrer knapp 290 Kinder unterrichten. Die Urkunde, die eingemauert werden soll, enthält aber auch eine andere Stelle: Sie verdeutlicht, dass es den Kindern wichtig ist, wieder Sport in der neuen Halle betreiben zu können.

Vorgängerbau nicht zu retten

Der Vorgängerbau war – die PZ berichtete – im Frühjahr abgerissen worden. Der Abriss war wegen schwerwiegender Schäden am Beton nötig, so damals Bürgermeister Frank Pitterlein. Statiker hätten bestätigt, dass eine Sanierung nicht infrage käme.

Ein weiteres Zeitdokument, das bei der Grundsteinlegung eine Rolle spielte, ist eine offizielle Urkundenrolle des Marktes. Hierin sind neben dem Beschlussdatum zum Neubau weitere wichtige Daten genannt, auch die aktuelle Einwohnerzahl Schnaittachs von 8540 zum Datum der Grundsteinlegung.

In die Kupferhülse, welche noch dauerhaft verschlossen werden muss, legte ein Kind auch einen Satz Geldmünzen hinein. Selbstredend fand auch die aktuelle Ausgabe der Pegnitz-Zeitung mit dem Lokalteil Platz.

Mit dem Thema „Baustelle“ hatten die Planer des Schulfests voll ins Schwarze getroffen. Die Schulkinder waren begeistert bei der Sache. Der siebenjährige Moritz aus der Klasse 2c berichtete stolz von seiner Prüfung zum Kranführerschein, den man mit einem Holzkran machen konnte. Für junge Forscher war eine Matschgrube, in der mit einer Flüssigkeit aus Wasser und Speisestärke experimentiert wurde, interessant. Farbenfroh wurde die Holzwandabtrennung zur Baustelle bemalt. Diese hat einige kreisrunde Ausschnitte, damit die Schüler sich selbst zwischendrin ein Bild von den Bauarbeiten machen können. 

N-Land Andreas Sichelstiel
Andreas Sichelstiel