Ende 2015 rollen in Kirchröttenbach die Bagger an

Letzte Etappe der Ortskernmodernisierung

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KIRCHRÖTTENBACH — Von der Kirchröttenbacher Hauptstraße aus wirkt alles so, als sei der Schnaittacher Ortsteil bereits rundum erneuert. Das stimmt nicht ganz, aber weitgehend, soweit dies die zur Gemeindestraße zurückgestufte ehemalige Staatsstraße betrifft, ebenso den schön gestalteten Dorf- und Kirchenvorplatz sowie das ebenfalls noch recht neue Feuerwehrgerätehaus. Dennoch gibt es noch einiges zu tun im Umfeld von St. Walburga: Und zwar die „komplette Straße um die Kirche und noch einiges auf Kirchengrund“, wie der jetzt vom Marktgemeinderat erneut beauftragte Ingenieur Gerhard Engelhardt gegenüber der PZ erläutert. Ab Ende April 2015 rollen noch einmal die Bagger im gut 300 Einwohner zählenden Dorf, dann erneuern Arbeiter die Straßen Kirchröttenbach E und F, die um das Gotteshaus herumführen (Bild oben). Sie werden samt Unterbau neu erstellt, wobei auch gleich der Regenwasserkanal und die Wasserleitung mit modernisiert werden. Vier bis viereinhalb Monate dürfte dies dauern, schätzt Engelhardt. In diesem Zuge will die Kirchengemeinde gleich das übrige Umfeld direkt an St. Walburga auf Stand bringen. Im Süden wird das alte rote Pflaster ausgetauscht, an der Ostseite (Bild unten) wird der marode Belag erneuert, im Westen sollen ein paar Bäume weichen und neue Wege entstehen. Teils läuft dies noch im Rahmen der Dorferneuerung. Die politische Gemeinde geht für ihren Teil – den Tief- und Straßenbau – von rund 430 000 Euro an Kosten aus.

N-Land Michael Scholz
Michael Scholz