Kein Essen und Trinken auf dem Berg

„Fest der Veste“ mit Hindernissen

Vor allem Kinder genossen das „Fest der Veste“, ob vor dem Tor ...2013/05/63483_festderveste1us_New_1369138564.jpg

ROTHENBERG — Stell dir vor, du gehst auf ein Fest und es gibt dort kein Essen und Trinken. So geschehen am Pfingstsonntag beim „Fest der Veste“ am Rothenberg.

Walter Herchenbach, der Vorsitzende des Heimatvereins: „Der Caterer hat uns erst Donnerstagnacht informiert, dass er wegen der schlechten Wettervorhersage nicht zu uns auf den Berg kommen will.“ Als die endgültige Absage am Freitag kam, bemühte sich der Verein zwar noch, eine andere Lösung zu finden, jedoch ohne Erfolg.

Trotzdem lockte der Berg bei Sonnenschein, der die Wanderer bis in den Nachmittag hinein zum Schwitzen brachte, jede Menge Besucher an. Viele der Enttäuschten strömten zum Berggasthof, wo sie dann allerdings wegen des großen Ansturms lange auf ihr Essen warten mussten. Andere wählten den Biergarten in Enzenreuth als Ausweichmöglichkeit.

Schon auf dem Parkplatz am Sattel des Rothenbergs stand ein Hinweis auf die Misere beim „Fest der Veste“. Wer sich davon nicht irritieren ließ, konnte den hinteren Bereich sowie die unterirdischen Kasematten der Festung besichtigen. Auffallend viele Kinder waren unter den Besuchern.

Die treuen Mitstreiter der Organisatoren, die Wallensteiner Landsknechte, führten ihr Lagerleben auf dem Exerzierplatz vor und machten zur Belustigung der Gäste hin und wieder auch „Gefangene“. Fotos: Schuster

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