Festung am Rothenberg

Basis für 30 Meter hohen Funkmast ist gelegt

Der Mast steht noch nicht, aber die Fundamente liegen bereits. Foto: Schuster2012/08/Fundament_Digitalfunkmast_Rothenberg__us.jpg

SCHNAITTACH — Die Digitalfunksendeanlage am Ravelin der Festung Rothenberg wird weiter aufgebaut. Derzeit geht es weiter mit dem Aufstellen des Betonmasts und der Versorgungsleitungen. Nach einer kurzen Unterbrechung der Arbeiten, bedingt durch archäologische Untersuchungen (wir berichteten), wurde nun das Fundament für den Mast gesetzt und gleich daneben der Untergrund mit dem Fundament für die Übertragungstechnik sowie die Stromversorgung vorbereitet (Bild rechts). Lange wird es nun nicht mehr dauern, dann überragt der 30 Meter hohe Sendemast die Bayernfahne in der Festungsanlage. Zeitgleich erfolgt derzeit die Verlegung von Strom- und Telefonleitung sowie von Leerrohren für spätere Erfordernisse. Vor einigen Wochen begannen die ausführenden Firmen mit der Verlegung der über 1,3 Kilometer langen Strecke von der Trafostation in Rabenshof bis zur Festung hoch (Bild links). Mächtige Kabelrollen mit jeweils 500 Meter Stromkabel lagern entlang des noch zu verlegenden Stücks zwischen Wasserversorgungsstation der Riegelsteingruppe und dem Endpunkt am Ravelin. Über 300 Ampere ist die Belastbarkeit der beiden zu verlegenden Erdkabel, wobei nur ein Kabel davon zur Stromversorgung der Sendeanlage dient und das andere für den Bedarf rund um die Festungsanlage geplant wurde. Damit kann nun auch das leidige Thema „Defekte Freistromleitung bei Windbruch“ zu den Akten gelegt werden, worüber sich der Vorsitzende Heimatvereins, Walter Herchenbach, freut. Wann letztendlich aber der Betrieb mit dem Digitalfunknetz für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) startet, kann noch nicht gesagt werden.

Fotos: Schuster

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