„Entenrennen“ des Fördervereins Freibad Etzelwang

Rund 300 Enten stürzten sich ins Rennen

Von der Bachabtreppung aus verfolgten die vielen Zuschauer das Entenrennen gespannt. | Foto: Ernst Scharr2022/05/Entenrennen-.jpeg

ETZELWANG – Wer hat nicht nur die schönste, sondern auch die schnellste Ente im ganzen Land? Diese Frage stellte der Förderverein Freibad Etzelwang.

Und bekam beim traditionellen Entenrennen zum 18. Mal die Antwort: Unter dem Motto „3,2,1 -Astronenten starten ins All“ zeigte sich an der enorm großen Besucherzahl und an weit über 300 verkauften Enten, dass die Veranstaltung extrem beliebt ist.

Wie üblich begann die Strecke auf dem Etzelbach bei der Fußgängerbrücke etwas unterhalb des Kriegerdenkmals, wo die kleinen Kunststoff-Enten „schubkarrenweise“ unter den Kommentierungen von Olli Wilczek an den Start gingen und sich auf den Weg machten. In der eher sanften Strömung breitete sich das Feld allmählich aus, wobei so manche Ente erst noch etwas nach Orientierung suchen musste.

Auf den weiteren Metern mussten die Enten Felsbrocken im Bachbett umschiffen, was nicht ganz ohne Schwierigkeiten war. Mit ein paar „Anschubsern“ wurde – eigentlich nicht ganz rennregelkonform – aber erfolgreich nachgeholfen und die Enten schoben aneinander vorbei. Von der Bachabtreppung aus konnten die Zuschauer gespannt beobachten, wie die Enten begannen, kleinere Gruppen zu bilden oder sich vereinzelt abzusetzen.

Flott im Überholen

Nach und nach verschwanden dann die Enten in einer Bachunterführung, um mit Spannung erwartet am anderen Ende wieder aufzutauchen. Vorbei am Abenteuer-Spielplatz führte die Strecke traditionell direkt auf das Gelände des Freibades, wo die Enten mit flottem Tempo und so manchem Überholmanöver, aber auch im Kampf mit so manchem ufernahen Hindernis schließlich im extra gefertigten Zieleinlauf eintrafen.

Prämiert wurden im Rahmen der Siegerehrung, die Kommentator Olli Wilczek mit den Organisatorinnen Ann-Katrin Dalles und Juliane Fiegel vornahm, jeweils die fünfzehn schnellsten und dem diesjährigen Motto gemäß am schönsten gestalteten Enten. Es winkten vielfältige, von Geschäftsleuten der Umgebung und anderen Sponsoren gespendete Sachpreise und Gutscheine.

Popcorn und Schminke

Vor der Siegerehrung nahm Bürgermeister Roman Berr die Gelegenheit wahr, Gemeindemitarbeiter Manfred George, der knapp drei Jahrzehnte lang als Badaufsicht im Freibad tätig gewesen ist, aus dem aktiven Dienst zu verabschieden. Als Anerkennung seiner Dienste erhielt er von der Gemeinde eine Dauereintrittskarte auf Lebenszeit sowie einen Präsentkorb von Seiten des Fördervereins.

Während der gesamten Veranstaltung war dank sehr engagierter Helfer wieder bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Mit Kaffee und einem bunten Angebot an Speisen konnte das bange Warten auf die Siegerehrung „überbrückt“ werden. Als besonderes „Extra“ gab es frisch gemachtes Popcorn. Außerdem konnten sich Kinder mit fantasievollen Motiven schminken lassen und die Zeit beim Enten-Angel-Spiel vertreiben.

Text: Ernst Scharr

Infos zu Freibad und Förderverein: www.foerderverein-freibadetzelwang.dewww.etzelwang.de.

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