Spezialst bei künstlichen Hüftgelenken

Rummelsberger Arzt im Vorstand der deutschen Fachgesellschaft für Orthopädie

Wurde in den Vorstand der deutschen Fachgesellschaft für Orthopädie berufen: Prof. Dr. Dr. Wolf Drescher. | Foto: Uwe Niklas2022/02/220217_In_den_Vostand_berufen.jpg

RUMMELSBERG – Er ist der dritte Vertreter aus den Reihen des Krankenhauses Rummelsberg, welcher in den geschäftsführenden Vorstand der Gesellschaft für Orthopädie berufen wurde: Prof. Dr. Dr. Wolf Drescher. Chefarzt Prof. Franz T. Becker, damals war die Klinik noch in Altdorf verortet, wurde 1956 erstmals Präsident der Gesellschaft, ihm folgte 1984 sein damaliger Oberarzt und späterer ärztlicher Direktor Prof. Heinz Wagner nach.

Drescher ist seit 2014 Chefarzt am Krankenhaus Rummelsberg für die Klinik für orthopädische Chirurgie der unteren Extremitäten und Endoprothetik. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Einsetzen von Kunstgelenken an Knie und Hüfte. Dabei hat sich der Mediziner aufgrund des technisch anspruchsvollen vorderen Zugangs und der minimalinvasiv-schonenden Operationstechnik einen Namen gemacht. Aber auch gelenkerhaltende Operationen und die Behandlung von Hüftkopfnekrose zählen zu den Spezialgebieten des Mediziners. Im vergangenen Jahr veröffentlichte Drescher mit einem internationalen Autorenteam aus drei führenden Kliniken zudem ein Buch über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Hüftgelenkchirurgie.

Auf den Spuren von Prof. Wagner

„Es freut uns, dass mit Professor Drescher ein Chefarzt aus Rummelsberg im Gesamtvorstand der für Orthopäden wichtigen Fachgesellschaft vertreten ist – und somit dort in die Fußstapfen von Professor Wagner, dem ehemaligen Ärztlichen Direktor und Mitbegründer des Krankenhauses, tritt. Ich empfinde diese Berufung ein stückweit auch als Anerkennung für die Arbeit und Expertise, welche er Jahr für Jahr an unserer Klinik unter Beweis stellt“, betont Krankenhaus-Geschäftsführer Frank Stauch.

3 von 3 Sternen

Neutrale Plattformen wie die „Weiße Liste“ bescheinigen der Klinik beispielsweise beim „Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes“ bei 695 jährlich durchgeführten Eingriffen die Bestnote in der Kategorie Behandlungsqualität. Und auch beim Einsetzen eines künstlichen Kniegelenkes (380 Eingriffe pro Jahr) erhält die Klinik hier drei von drei Sternen. Ein Grund dafür ist die sogenannte Fast-Track-Endoprothetik, die Drescher in Rummelsberg seit 2014 etabliert hat. Dahinter verbirgt sich ein ganzheitliches Behandlungskonzept, welches eine intensive Versorgung von Hüft- und Kniepatienten vorsieht mit dem Ziel, Patienten früh zu mobilisieren und dadurch den stationären Krankenhausaufenthalt deutlich zu verkürzen.

„Dieser erfolgreiche Behandlungsansatz und beispielsweise die Begleitung der Patienten mittels Smartphone-App haben sich bundesweit herumgesprochen und sicherlich auch ihren Teil dazu beigetragen, dass Professor Drescher nun in den Vorstand der DGOOC berufen wurde“, äußerst sich Frank Stauch zu Dreschers Berufung. 

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