Großwasserleitung zwischen Rückersdorf und Behringersdorf

Rannaleitungsbau liegt gut im Zeitplan

Großbaustelle an der B 14 zwischen Rückersdorf und Behringersdorf: In einem Graben, der von sogenannten Gleitschienen (blau) stabilisiert wird, werden die neuen Stahlrohre der Ranna-Wasserleitung verlegt. Foto: Brinek2014/08/baustelle_rannaleitung_b14_ru__ckersdorf-bri0003.jpg

RÜCKERSDORF — Der Teil-Neubau der Ranna-Großwasserleitung zwischen Behringersdorf und Rückersdorf (die PZ berichtete) macht Fortschritte. Rund 750 Meter der neuen Leitung für Nürnberg aus speziellen Stahlrohren sind bereits verlegt, etwa 100 Meter Rohrstrecke stehen zum Ausbau noch an.

Jedes dieser hochmodernen neuen Stahlrohre ist zwölf Meter lang und hat einen Durchmesser von einem Meter. Die neue Wasserleitung läuft südlich parallel zur alten Leitung, die sich unter der B 14 befindet. Die neue Lage neben der Straße bietet dem Betreiber, der N-Ergie, unter anderem den Vorteil, dass bei eventuellen Wartungsarbeiten der Verkehr nicht beeinträchtigt wird.

Bauleiter Stefan Becker und Polier Wolfgang Förtschbeck von der bauausführenden Firma Karl Krumpholz aus Kronach sind mit dem Verlauf der Bauarbeiten bisher sehr zufrieden. Übereinstimmend stellten sie fest: „Wir liegen voll im Bauzeitenplan.“ Obwohl nun im letzten Bauabschnitt im gesamten Aushubbereich von über drei Meter Tiefe massiver Sandstein den Untergrund bildet und die Grabungsarbeiten dadurch erheblich erschwert sind, gehen sie davon aus, dass sie die Termine einhalten können. Um den Sandstein ausbaggern zu können, wird er vorher von einer Felsenfräse gelockert.

Ein sogenannter Gleitschienenverbau sichert die Wasserleitungsbauer bei ihren Arbeiten in über drei Meter Tiefe. Vier Bagger, etliche Radlader und Planiergeräte sind auf der Baustelle im Einsatz. Die Belegschaft, im Schnitt sieben Mann, ist sich sicher, dass die Anbindung der neuen Leitung in die alte Strecke auf Höhe des Seelbachs, der hier die B 14 kreuzt, zum 5. Oktober 2014 erfolgen kann.

Die restlichen Arbeiten wie das Wiederherstellen des Geländes im Pegnitzgrund, der Neubau des Radweges zwischen Behringersdorf und Rückersdorf sowie der Rückbau der momentanen Verkehrsführung auf die ursprüngliche Straßentrasse sollen bis Ende November erfolgt sein.

N-Land Hans Brinek
Hans Brinek