A9 nach Unfall am Dienstag gesperrt

Mit 12 Tonnen Tannenbäumen beladen: Lkw prallt gegen Mittelschutzplanke

Symbolbild: Unfall | Foto: benjaminnolte/stock.adobe.com2022/06/AdobeStock_44555071-scaled.jpeg

RÖTHENBACH/ A9 – Ein mit zwölf Tonnen Tannenbäumen beladener Sattelzug ist am Dienstag auf am Autobahnkreuz Nürnberg gegen die Mittelschutzplanke geprallt. Für die Dauer der Aufräumarbeiten war die A9 Richtung München bis in die Abendstunden gesperrt.

Der 44-jährige Kraftfahrer fuhr gegen 8.35 Uhr mit seinem voll mit Tannenbäumen beladenen Sattelzug am Autobahnkreuz Nürnberg von der A3 auf die A9 Richtung München. Auf dem rechten Fahrstreifen geriet er auf die dort beginnende Betonleitwand und verlor die Kontrolle über seinen Lkw.

Danach fuhr er mit dem Sattelzug unkontrolliert über beide Fahrstreifen nach links, stießt dabei mit einem Pkw zusammen und prallte anschließend in die Mittelschutzplanke. Dort blieb der Lkw stark beschädigt stehen. Die Zugmaschine sowie der Auflieger lagen schräg und abgeknickt auf der Mittelschutzplanke, meldet die Verkehrspolizei weiter.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand, allerdings zog der Unfall eine mehrstündige Vollsperrung der A9 Richtung München nach sich. Bevor der Lkw geborgen werden konnte, mussten nämlich die zwölf Tonnen Tannenbäume aufwendig abgeladen werden. Zudem lief Diesel aus dem aufgerissenen Tank aus. Auch der Zubringer auf die A 3 in Richtung Würzburg musste für die Fahrbahnreinigung bis gegen 14 Uhr gesperrt werden.

Bußgeld für Filme und Fotos

Die Feuerwehren Röthenbach, Schwaig und Lauf waren vor Ort im Einsatz. Die Absicherungen und Ausleitung übernahmen die Autobahnmeistereien Erlangen und Fischbach. Eine Baufirma muss außerdem den erheblichen Schaden an der Schutzplanke reparieren.

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Des Chaoses nicht genug, fielen den Polizisten vor Ort bei der Unfallaufnahme außerdem mehrere Verkehrsteilnehmer auf, die mit dem Smartphone filmten, oder fotografierten. Die Fahrer erwartet nun jeweils ein Bußgeld. Insgesamt entstand ein Schaden mindestens im hohen fünfstelligen Bereich, so die Polizei.

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