„Das bisschen Regen“ konnte Röthenbachern Feierlaune nicht verderben

RÖTHENBACH – „So ein bisschen Regen“ kann die Röthenbacher doch nicht vom Feiern abhalten – selbst wenn er zwischendurch so stark ist wie am Samstagnachmittag beim 23. Internationalen Bürgerfest. Der Fest-Biergarten am Rathausplatz war voll (Foto rechts). Als es gegen 16 Uhr wie aus Kübeln schüttete, sagten sich Unverzagte: Das hört schon wieder auf. Bis in den Abend hinein feierten Jung und Alt aus verschiedenen Kulturkreisen harmonisch miteinander. Das ist das Schöne an Röthenbach: Hier schätzen die Menschen einander, egal welche Staatsangehörigkeit in ihrem Pass steht. Zum bunten Programm trugen u.a. das Deutsch Französische Partnerschaftskomitee, der MSC Röthenbach im ADAC, die Evangelische Jugend, die Türkisch-Islamische Union, Gwerchhansel, Mehrgenerationenhaus, JUZ und die Wasserwacht bei. Die Wasserretter hatten auch ein Notfallfahrzeug dabei. „Rechnen die wirklich mit so starkem Regen?“, meinte ein Besucher. Nein, die BRK-Retter waren mit dem Fahrzeug präsent, falls irgendwas passiert. Die Röthenbacher Feuerwehr ließ nichts anbrennen – sie kümmerte sich gewissenhaft um die Bratwürste und Steaks auf ihrem Grill. Es war ein buntes Fest, auch kleine blaue Kameraden spielten mit: Schlümpfe von der Röbanesia Showgruppe. „The Gekkos“, die vermutlich jüngste Rockband Deutschlands, spielte so mitreißend wie die erwachsenen Musiker. Die Besucher genossen Süßes und Herzhaftes aus Franken, Frankreich, Ungarn und der Türkei. Unterhaltung und Häppchen wurden auch „ein Häuschen weiter“ geboten, im Jugendzentrum (Fischbachstraße 4). Zum 30-jährigen Bestehen war jeder eingeladen, sich über Geschichte und Gegenwart dieses populären Treffs zu informieren. Eine Ausstellung zeigte, wie sich das JUZ im Laufe der Jahre gemausert hat. Jüngster Schritt ist ein Umbau aus Sicherheitsgründen: Der Disco-Raum ist jetzt im Erdgeschoß, mit einem zweiten Ausgang. Hier wurde am Samstag „Schnupper-HipHop-Training“ angeboten. Dafür wurde der Spieleraum mit Tischtennis, Billard und Kicker ins Obergeschoß versetzt. Hier durften sich kleine Festbesucher beim Töpfern versuchen. (Foto oben) Gegenüber hat die Kochgruppe ihr Domizil. Fotos: Kohl

N-Land Pegnitz-Zeitung
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