Ausbildungsplatzbörse bricht Rekorde

Chemielaborant war einer der vielen Ausbildungsberufe, die vorgestellt wurden.2010/10/9176_New_1286979365.jpg

RÖTHENBACH — Eine ellenlange Liste an Ehrengästen, kein einziger freier Parkplatz in einem gefühlten Kilometer Umkreis und hunderte Schüler, die sich durch die Gänge zwischen den über 50 Ständen schieben: Das war der erste Tag der Röthenbacher Ausbildungsplatzbörse in der Karl-Diehl-Halle. Auch morgen haben angehende Auszubildende hier die Möglichkeit, sich über Berufe vom Anlagenbauer bis zum Bankkaufmann, vom Chemielaboranten bis zum Diätassistenten zu informieren.

Nadine, Leonie und Sophie besuchen die achte Klasse der Montessorischule in Lauf. Gerade hören sie sich an, was Denise Meyer, die bei der Nürnberger Versicherung Kauffrau für Dialogmarketing lernt, von ihrem Beruf zu erzählen hat. „Ich glaube, Versicherungskauffrau wäre was“, meint Sophie danach. Aber Hauptsache, es gibt Kugelschreiber und Bonbons – und die liegen quasi an jedem Stand zum Mitnehmen aus.

Ein paar Meter weiter, bei der Firma Diehl, werden derweil Vorurteile aufgeklärt: „Wir machen nicht nur Waffen“, erzählt der Azubi den Schülern. „Wir machen auch Messtechnik, oder zum Beispiel Wechselrichter. Weißt du, was das ist? Ach ja, und das hier, das bauen wir in den neuen Airbus ein.“ Und schon ist das Interesse des Besuchers geweckt: „Airbus? Boah…“

In ihrer 13. Auflage übertrifft die Röthenbacher Ausbildungsplatzbörse alle Rekorde: 54 Firmen stellen sich vor, über 300 offene Ausbildungsstellen wollen vergeben werden. Die gesamte Fläche der Karl-Diehl-Halle ist belegt, außerdem zwei große Zelte im Außenbereich.

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