FG Närrschbruckia

Hersbrucks neues Prinzenpaar

Das diesjährige Prinzenpaar der FG Närrschbruckia: Maximilian Loos und Vanessa Geyer. | Foto: Marina Wildner2017/02/Hersbrucks-Prinzenpaar.jpg

Hersbruck – „Helau und Alaaf“ schallt es aus dem Fernseher und die Welt wirkt irgendwie ein klein bisschen verrückter: Die Fünfte Jahreszeit hat die Menschen fest im Griff. Aber was wäre der Fasching ohne Prinz und Prinzessin: Die FG Närrschbruckia hat dieses Jahr mit Vanessa Geyer (22) aus Eschenbach und Maximilian Loos (21) aus Altensittenbach ihr jüngstes Prinzenpaar seit Jahren gekürt. Die HZ hat mit ihnen über Aufgaben, Erwartungen und das „Faschings-Gen“ gesprochen.

Oh je, Herr Loos, Sie gehen ja auf Krücken! Müssen wir jetzt nach einem neuen Prinzen Ausschau halten?

Maximilian Loos: Nein, auf keinen Fall. Ich habe mir nur den Fuß verstaucht, aber das wird schon wieder. Bis zu den nächsten Auftritten bin ich wieder fit.

Na dann auf jeden Fall gute Besserung! Wie sind Sie beide denn zu der Ehre gekommen, dieses Jahr das Hersbrucker Prinzenpaar verkörpern zu dürfen?

Loos: Thorsten Kellner, der Mann der Vorsitzenden Kathrin Kellner, hat mich direkt angesprochen und ich dachte mir: Wieso eigentlich nicht? Ich bin auch schon oft auf dem Wagen vom Altensittenbacher Kirwaverein beim Rummzug mitgefahren und das hat immer sehr viel Spaß gemacht.
Vanessa Geyer: Ich wollte das schon lange mal machen. Jedes Mädchen hat doch den Wunsch, einmal im Leben Prinzessin zu sein. Dieses Jahr hat sich also ein Kindheitstraum für mich erfüllt.

Wieso hat es denn die letzten Jahre nicht geklappt mit der Prinzessin?

Bisher war es so, dass man aus Hersbruck kommen musste, wenn man das Amt übernehmen wollte. Das hat erst der neue Vorstand vor zwei Jahren geändert.

Man kennt das Prinzenpaar ja hauptsächlich nett winkend und Hände schüttelnd. Was gehört noch zu Ihren Aufgaben?

Loos: Hauptsächlich repräsentieren wir den Verein. Dazu sind wir bei allen Auftritten der großen und kleinen Garde dabei. Außerdem übergeben wir die Orden der Närrschbruckia. Aber ich bin froh, dass wir keine Reden halten müssen. Das wäre nichts für mich.

Wann stehen die nächsten Termine an?

Am 19. Februar sind wir wieder auf dem Kinderfasching in Offenhausen. Dann geht’s Schlag auf Schlag: Am 23. Februar besuchen wir das Sigmund-Faber-Heim und am 24. Februar das Awo-Seniorenheim in Pommelsbrunn. Der Kinderfasching und der Faschingsball der FGN finden am 25. Februar statt. Am 26. Februar sind wir beim Happurger Faschingszug und nachmittags auf dem Kinderfasching in Schnaittach. Am Rosenmontag stehen Sponsorenbesuche bei der Sparkasse, der Raiffeisenbank und dem Awo-Seniorenheim in Hersbruck an. Abends dann der Rosenmontagsball im Gasthaus Hupfer in Offenhausen. Dann kommt der Rummzug am 28. Februar und die Schlüsselrückgabe am Aschermittwoch.

Und dann ist alles vorbei…

Geyer: Für uns ja, man darf ja nur einmal Prinz und Prinzessin sein. Aber für die Vereinsmitglieder geht’s nahtlos mit den Planungen für das nächste Jahr weiter.

Beim Fasching gibt es ja meist nur zwei Extreme: Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Waren Sie schon immer Faschingsnarren?

Geyer: Auf jeden Fall. Mir gefällt einfach, dass mal was los ist in der Stadt. Und an Fasching ist die Stimmung immer viel lockerer.
Loos: Bei mir ist es genauso. Ich finde es einfach toll, dass jeder lustig drauf ist und man viele alte Bekannte trifft, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. An Fasching kommen alle zusammen.

Wurde Ihnen das „Faschings-Gen“ in die Wiege gelegt?
Geyer: Irgendwie schon. Meine kleine Schwester hat in der kleinen Garde getanzt, dadurch ist meine Mutter zum Verein gekommen. Mein Vater steht schon lange am Ball der FGN und am Rummzug hinterm Ausschank.
Loos: Meine Eltern sind auch beide in der FG Närrschbruckia, meine Mutter ist die zweite Vorsitzende.

Welche Erwartungen haben Sie an die kommenden Faschingstage?

Geyer:
Ich hoffe einfach, dass es witzig wird und alle Spaß haben. Aber das geht an Fasching ja meistens von alleine.
Loos: Ich hoffe auf gutes Wetter und dass es nicht zu kalt wird. Und es sollten natürlich viele Leute da sein. Ansonsten lass ich es einfach mal auf mich zukommen.

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