Mehrere Unfälle

Rutschpartien auf Schnee

Symbolbild | Foto: OFC Pictures - stock.adobe.com2021/07/AdobeStock-255571816.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Starke Schneefälle und glatte Straßen haben am Mittwoch zu einer ganzen Reihe von Unfällen geführt und die Polizei auf Trab gehalten.

Der schwerste Unfall im Bereich der Laufer Polizei ereignete sich am Mittwochmorgen gegen 8.45 Uhr am Kreisverkehr Himmelgarten. Dort geriet der Seat einer 24-Jährigen, die auf der Staatsstraße von Lauf in Richtung Diepersdorf unterwegs war, beim Bremsen auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen. Ihr Wagen prallte gegen ein vor ihr fahrendes Gespann. Durch den Aufprall wurde der Anhänger des Gespanns in das Zugfahrzeug, einen Renault Transporter, gedrückt. Die Airbags des Seat wurden bei dem Aufprall ausgelöst.
Die 24-Jährige wurde leicht verletzt ins Laufer Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 2500 Euro. Der Seat war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

„Glimpflich davon gekommen“

„Ansonsten sind wir aber recht glimpflich davongekommen“, sagt Patrick Pickel, Leiter der Laufer Polizeidienststelle, auf Nachfrage der PZ. Lediglich zu zwei Blechschäden seien die Beamten noch gerufen worden. In Neunkirchen und auf der Straße zwischen Tauchersreuth und Lauf kamen zwei Autos von der Fahrbahn ab und landeten im Graben. Die Fahrer blieben aber unverletzt, es entstand lediglich ein Sachschaden. Weitere Verkehrsteilnehmer waren nicht betroffen.

Etwas mehr zu tun hatte die Polizei Erlangen-Land. Sie wurde innerhalb nur weniger Stunden zu sieben Unfällen gerufen. Auch hier waren auf schneebedeckten Straßen Fahrzeuge ins Rutschen geraten und in andere Fahrzeuge oder Gebäude geschlittert. Unter anderem in Heroldsberg, Kalchreuth und Marloffstein. Verletzt wurde dabei aber niemand, es entstand lediglich Sachschaden.

Gegen Schild „gedriftet“

In Hersbruck unterschätzte ein 18-jähriger Fahranfänger am Mittwochabend die Situation. Beim Versuch, auf dem Hersbrucker Plärrer im Schnee einige „Drift“-Runden zu drehen, brach ihm sein Fahrzeug aus und prallte mit der linken Seite gegen ein Verkehrszeichen. Sowohl das Verkehrszeichen als auch der Pkw trugen erhebliche Schäden davon. Der junge Mann habe erkennen müssen, „dass ihm seine kürzlich erworbene Fahrerlaubnis noch nicht dazu befähigt, besondere Fahrmanöver im Neuschnee durchzuführen“, schreibt die Hersbrucker Polizei in ihrem Pressebericht. Der Gesamtschaden liegt bei rund 6000 Euro. Der 18-Jährige wird angezeigt.

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

Bei dieser Gelegenheit bittet die Polizei Erlangen-Land eindringlich darum, die Geschwindigkeit bei schlechter Witterung und insbesondere schneebedeckter Fahrbahn deutlich zu reduzieren. Nur so könnten – trotz der erheblich verlängerten Bremswege – Unfälle verhindert oder zumindest reduziert werden.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren