Ferienprogramm

Die Feuerwehr Offenhausen ist ein Erlebnis

Ob „Feuerwehrauto fahren“ mit dem Hohlstrahlrohr, ein „Testlauf“ am Rettungsspreizer (Bild) oder „Wasser marsch“ mit dem Strahlrohr – die 24 Jungen und Mädchen hatten beim Erlebnistag der Offenhausener Feuerwehr einen Riesenspaß. | Foto: privat2021/08/P1070493-2-.jpg

OFFENHAUSEN (ffw) – Weil pandemiebedingt im vergangenen Jahr kein Ferienprogramm stattfinden konnte, war es der Freiwilligen Feuerwehr Offenhausen heuer ein besonders wichtiges Anliegen, wieder ein Programm für den Nachwuchs aus dem Ort auf die Beinen zu stellen.

Aus bekanntem Anlass und den daraus resultierenden Auflagen, wurde ein Erlebnistag in und um das Feuerwehrgerätehaus vorbereitet. Die Anmeldungen gestalteten sich anfangs schwierig, weil das Mitteilungsblatt der Gemeinde nur im 14-tägigen Wechsel erscheint, dank eifriger Mundpropaganda und persönlicher Werbung durften die Wehrleute dann am Samstag früh aber doch 24 Jungs und Mädels an ihrem Gerätehaus begrüßen. Das wurde natürlich gleich besichtigt, besonders die Atemschutzwerkstatt, in der die Masken und Flaschen gereinigt und einsatzbereit gemacht werden, fand besonderes Interesse bei den Kindern.

In Anschluss nahmen die kleinen Gäste das Feuerwehrauto in Beschlag und sie erkundeten jedes Gerät – immer geduldig erklärt von den freiwilligen Rettern. Die Augen der Kinder funkelten, als sie erfuhren dass auch sie die Gerätschaften der Feuerwehr spielerisch benutzen durften.

Spritzen und spreizen

Die Betreuer bauten zehn Stationen auf, bei denen zum Beispiel mit einen Strahlrohr Absperrhütchen vom Tisch gespritzt oder mit den Spreizer, der normalerweise bei schweren Verkehrsunfällen eingesetzt wird, Wasserbomben von einem Absperrhütchen zum anderen transportiert werden durften. Das Highlight war ein eigens angefertigtes Feuerwehrauto, das auf einen gefüllten Schlauch fuhr, wenn es die Kinder mit viel Wasser aus dem Hohlstrahlrohr bespritzten.

Zur Stärkung gab es Bratwurstbrötchen und Eis, schließlich war es ja fast 30 Grad warm. Auch die aufgebaute Hüpfburg in Form eines Feuerwehrautos war heiß begehrt. „Wir haben uns gefreut, dass wir den Kindern ein Lachen ins Gesicht zaubern durften und ihnen die wichtige freiwillige Arbeit der Feuerwehren etwas näher bringen konnten“, lautete das Fazit.

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