Start der Bio-Regio-Challenge

Total regional

Stammt die Kartoffel aus dem Nürnberger Land? Dann darf sie während der Challenge guten Gewissens auf den Tisch. | Foto: Christian Geist/Archiv2020/09/Feucht-Kartoffel-Magdalena-Gray-2-scaled.jpg

NÜRNBERGER LAND – Der Landkreis lädt zur Bio-Regio-Challenge. Ziel ist, sich sieben Tage lang von regional erzeugten Lebensmitteln zu ernähren.

„Iss, was um die Ecke wächst!“ So heißt die Aktion der Stabstelle Kreisentwicklung und der Öko-Modellregion. Start ist am Sonntag, 20. September, in den sozialen Netzwerken. Die Veranstalter wollen damit das Bewusstsein und den Sinn für regionale Erzeugnisse schärfen.

Das Nürnberger Land bietet sich laut den Organisatoren als Region, die eine breitgefächerte Vielfalt an Lebensmitteln bereithält, hervorragend an. Die Aktion öffnet den Blick für alltägliche Zutaten, aber auch für unbekannte Köstlichkeiten, die die Region hervorbringt, zum Beispiel Wein aus eigenem Anbau, Angus-Rind oder Schwarzwurzeln.

Drei Joker sind erlaubt

Wer an der Challenge teilnehmen will, für den besteht die Herausforderung vor allem darin, auf möglichst viele Erzeugnisse zu verzichten, die wie selbstverständlich in den Alltag integriert, aber eben nicht regional erzeugt sind. Dazu zählen zum Beispiel Lebensmittel wie Kaffee, Olivenöl, Salz und Pfeffer. Um das Projekt zu erleichtern, dürfen aber drei Produkte aus der Weltküche ausgewählt werden.

Anmeldung läuft über Facebook

Die Challenge läuft vom 20. bis zum 26. September. Wer teilnehmen möchte, kann sich über Facebook registrieren. Im Aktionszeitraum findet hier ein Austausch mit Gleichgesinnten statt. Auf Instagram @nuernberg_de und #bioregiochallenge werden Gerichte aus regionalen Zutaten zum Nachkochen geteilt. Außerdem gibt es viele Tipps zum Einkaufen; eine spezielle Direktvermarkter-Datenbank zeigt auf, wo man regional erzeugte Produkte bekommt.

„Den Speiseplan bewusst regional zu gestalten, bedeutet auch, unsere fränkische Landwirtschaft zu stützen, und das ausgegebene Geld in der Heimat wirken zu lassen“, sagt Verena Loibl, Klimaschutzmanagerin des Landratsamts Nürnberger Land.Organisiert wird die Aktion von der Öko-Modellregion Nürnberg, Nürnberger Land und Roth, die die bessere Vernetzung von Stadt und Land zum Ziel hat, um die Bevölkerung mit regionalen Produkten zu versorgen und landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung auf ökologischen Landbau zu unterstützen.

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