Ticketkauf beim VGN

Fahrkarten nur noch im Zug

Die Tage der Fahrkartenautomaten wie zum Beispiel hier an der DB-Station Vorra sind gezählt. | Foto: S. Fuchs2021/03/DB-Fahrkartenautomat-02.jpg

VORRA – Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember, so die DB Regio AG – Region Bayern in einem Schreiben an Vorras Bürgermeister Volker Herzog, seien Neufahrzeuge der Baureihe 622 und modernisierte Fahrzeuge der Baureihen 642 beziehungsweise 648 im Einsatz. Neben einem erhöhten Platzangebot und einer stets aktuellen Fahrgast-Information stehen den Kunden nunmehr als weitere Neuerung in den Triebzügen Fahrkartenautomaten sowie Entwerter zur Verfügung.

Doch nicht nur im Pegnitztal, sondern auf allen Nebenstrecken der Mittelfrankenbahn können Fahrgäste ihr VGN-Ticket im Zug kaufen, wie es zudem in einer Presse-Information des VGN heißt. Eine Erleichterung und Verbesserung gegenüber der heutigen Automatenverfügbarkeit ergebe sich schon allein dadurch, dass man den Fahrschein einfach im Fahrzeuginneren kaufen kann.

Die Automaten sind zudem so vor Witterungseinflüssen und Sonneneinstrahlung geschützt, heißt es weiter. Dadurch seien sie weniger störanfällig und die Displays besser lesbar. Und wer erst kurz vor Abfahrt an der Station ankommt, könne sich sein Ticket nach dem Einsteigen in aller Ruhe im Zug kaufen.

Gewohnte Auswahl

An den neuen Automaten gibt es Einzel- und Mehrfahrkarten des VGN sowie Wochen- und Monatskarten in allen Preisstufen. Auch Regionalverkehrstickets der DB wie Bayern-Ticket, Quer-durchs-Land-Ticket, Fahrradtageskarten oder Fahrradtageskarte Bayern können erworben werden. Nicht erhältlich sind Fahrkarten des Fernverkehrs.

Die neuen Verkaufsgeräte in den Zügen sollen ab Mitte März in Betrieb gehen, ab Donnerstag, 1. April werden die stationären Automaten abgestellt. An Bahnhöfen, die von mehreren Zuggattungen bedient werden, zum Beispiel dem Regionalexpress, bleiben die Fahrausweisautomaten jedoch weiterhin stehen. An diesen Stationen muss man sich sein Ticket wie bisher am Bahnsteig kaufen.

Versehen ausgeschlossen

In der Hersbrucker Schweiz betrifft das die Bahnhöfe Hersbruck rechts und Neuhaus. So soll verhindert werden, dass Fahrgäste versehentlich ohne Fahrschein in einen Zug einsteigen, der nicht mit einem Automaten ausgestattet ist. Die Geräte im Zug sind an den betreffenden Stationen dann nicht verkaufsbereit.

Diese Neuerung gilt im Landkreis Nürnberger Land für die Strecke RB 30 Nürnberg – Neuhaus und RB 31 (Nürnberg) – Neunkirchen a.S. – Simmelsdorf-Hüttenbach.

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