926 Corona-Kontrollen in Mittelfranken

Nach 22 Uhr: Polizei beendet Betrieb in Laufer Gaststätte

NÜRNBERGER LAND / LAUF – In der vergangenen Woche haben Polizisten in Mittelfranken 926 Mal die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Eine Anzeige erhielt unter anderem auch eine Laufer Gaststätte. Für deren Verstoß gegen die Sperrstunde ist ein Bußgeld von 5000 Euro vorgesehen.

Mit der Fortsetzung flächendeckender Kontrollen behalte man die aktuellen Infektionsschutzbestimmungen weiterhin im Blick, schreibt das Polizeipräsidium Mittelfranken in seinem Bericht. So habe man in der vergangenen Woche in Mittelfranken insgesamt 926 Kontrollen durchgeführt. 615 davon allein am vergangenen Wochenende.

Von 461 kontrollierten gastronomischen Betrieben mussten die Beamten 26 Verstöße zur Anzeige bringen: 15 Menschen ignorierten die Maskenpflicht und in elf Fällen wurde die 2G-Regelung nicht eingehalten, zählt die Polizei auf.

Rund 40 Menschen in Laufer Lokal

„Immer wieder Anlass für das Einschreiten der Polizei“ biete außerdem die Sperrstunde, die ab 22 Uhr innerhalb der Gastronomie gilt. So zum Beispiel in Lauf: Am vergangenen Samstag, 15. Januar, gegen 22.30 Uhr hielten sich in einer Gaststätte am Marktplatz noch rund 40 Menschen auf. „Für derartige Verstöße gegen die Sperrstunde ist ein Bußgeld von 5000 Euro vorgesehen“, informiert die Polizei in ihrem Bericht.

Eine Anzeige erhielt auch der Wirt eines Lokals in der Matthäus-Merian-Straße in Bad Windsheim. Dort trafen die Beamten gegen 23 Uhr noch 30 Gäste an. Dort mussten die Polizisten an diesem Abend sogar gleich zweimal vorbeikommen, bis die Gaststätte an diesem Abend endgültig schloss. In beiden Fällen erstatten die Beamten Anzeige gegen die Gastronomen.

Bahnfahrer ohne Maske

Der Schwerpunkt liegt, laut Polizei, dabei weiterhin auf Kontrollen im Bereich der Gastronomie und von Bus und Bahn. Im öffentlichen Personennahverkehr hagelte es 25 Anzeigen: Zwei Fahrgäste verstießen gegen die 3G-Regelung und 25 Menschen trugen in Bus, oder Zug keine Maske.

Partygäste sprangen vom Balkon

Wegen eines Verstoßes gegen die Kontakbeschränkungen„, so die Polizei, müssen sich nun auch 46 Gäste einer größeren privaten Party in Nürnberg verantworten. Nachdem um kurz nach Mitternacht eine Meldung über eine Ruhestörung bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte eingegangen war, suchten Beamte die betroffene Wohnung in der Innenstadt auf. Dort feierten rund 50 Personen eine Party. Um der Kontrolle durch die Polizei zu entgehen, schlossen sich mehrere der Partygäste in der Toilette ein oder sprangen vom Balkon. Von 46 nahmen die Polizisten die Personalien auf.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken

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