CSU-Politiker fordern

Mortler, Dünkel und Edelhäußer: „Energiepreise müssen sinken“

Die Energiekosten steigen weiter und belasten vor allem diejenigen, die wenig Geld zur Verfügung haben. | Foto: Archiv/Braun2017/01/strom-stecker-steckdose.jpg

NÜRNBERGER LAND — Ein Ende der Preisspirale bei Strom, Gas und Heizöl fordern drei CSU-Politiker in einer Presseerklärung. CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel, Bundestagsabgeordneter Ralph Edelhäußer und die Europaabgeordnete Marlene Mortler unterstützen ein Maßnahmenpaket der Landesgruppe, das im Februar verabschiedet werden soll.

Norbert Dünkel macht die Position des Trios klar: „Die steigenden Energiepreise sind eine riesige Herausforderung für unser Land. Gerade für Menschen mit niedrigen Einkommen oder Berufspendler wird es immer schwieriger, die Kosten zu stemmen“, sagt er.

Auch Unternehmen kämpfen

Und Weiter: „Für unsere bayerischen Unternehmen sind die Strompreise mittlerweile ein großer Wettbewerbsnachteil und auch der Mittelstand gelangt durch sie an seine Belastungsgrenze. Die Politik darf das nicht ignorieren, sondern muss jetzt handeln.“ Die CSU-Fraktion im Landtag habe deshalb eine Debatte über „entsprechende Abhilfen“ auf die Tagesordnung gesetzt.

Handeln notwendig

Auch für Ralph Edelhäußer ist Handeln angesagt. Da die Kompetenzen der Energiepolitik vor allem in Berlin liegen, hat er zusammen mit seinen CSU-Kollegen im Bundestag ein Maßnahmenpaket erarbeitet. Darin fordern die Abgeordneten unter anderem die Abschaffung der EEG-Umlage, und zwar nicht erst 2023, sondern bereits in den nächsten sechs Monaten. Auch sprechen sich die CSU-Politiker für eine dynamische Pendlerpauschale aus, die an den Spritpreis gekoppelt wird.

Marlene Mortler begrüßt diese Forderungen ihrer CSU-Kollegen und hofft, dass die Berliner Ampel-Koalition im Energiesektor gegensteuert, „anstatt die Dinge zulasten der Bürgerinnen und Bürger einfach laufen zu lassen“.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren