Earth Hour

Licht aus für Frieden und Klimaschutz

Auch Privatpersonen können bei der Earth Hour mitmachen und sich beim WWF mit auf in eine Karte eintragen lassen. | Foto: Chinnapong/stock.adobe.com2022/03/AdobeStock_189450894-scaled.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Am kommenden Samstag, 26. März, gehen in vielen Gebäuden und Wohnungen die Lichter aus. Um 20.30 Uhr findet die diesjährige Earth Hour statt – die weltweit größte Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz. Ins Leben gerufen wurde die eine Stunde ohne Licht von der WWF-Stiftung. Zur Beteiligung ruft auch die ÖDP im Landkreis auf.

Rund um den Globus werden zum 15. Mal Millionen Menschen, tausende Städte, Gemeinden und Unternehmen für eine Stunde das Licht ausschalten und so gemeinsam ein starkes Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen. Zudem möchte man auch ein gemeinsames Zeichen für Frieden in der Ukraine, in Europa und auf der ganzen Welt senden, so die WWF-Stiftung.

Für das Klima und gegen den Krieg

Auch der ÖDP Kreisverband unterstützt die Aktion Earth Hour des WWF und ruft zum Mitmachen auf, um ein symbolisches Zeichen gegen Luftverschmutzung und auch gegen den Krieg zu setzen: „Wir wollen mehr als bisher zeigen, dass wir lieber Strom sparen und die Heizung zurückdrehen als Putins Kriegskasse durch unseren Energiehunger zu füllen oder Atomkraftwerke länger laufen zu lassen“, sagt Walter Stadelmann, der ÖDP-Kreisvorsitzende.

„Die Earth Hour steht in diesem Jahr nicht nur für Klima- und Umweltschutz, sondern auch für Solidarität mit den Opfern des Krieges in der Ukraine“, schreibt auch der WWF in einer Pressemitteilung. Mit dem symbolischen Lichtausschalten am Samstag solle ein Zeichen für Frieden, Klimaschutz und den Erhalt eines lebendigen Planeten gesetzt werden.

„Wir müssen schnellstmöglich raus aus Öl, Kohle und Gas – für unsere eigene Energiesicherheit, aber auch, weil unsere Abhängigkeit von fossilen Energien die Klimakrise befeuert und Diktaturen und Völkerrechtsverstöße finanziert“, sagt Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. „Jedes neu aufgestellte Windrad und neu installierte Solaranlage sichert unsere Lebensgrundlagen und macht uns ein Stück unabhängiger von klimaschädlichen Energieimporten.“

Infos und Live-Karte

Die Earth Hour findet am Samstag, 26. März von 20.30 bis 21.30 Uhr statt. Wer mitmachen will, kann sich beim WWF hier anmelden. Alle Mitmachenden können sich so auf einer Landkarte eintragen lassen.

Auch zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor in Berlin oder die Christusstatue in Rio de Janeiro stehen während der „Stunde der Erde“ in absoluter Dunkelheit.

Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland waren es im vergangenen Jahr rund 575. Weitere Informationen zur Earth Hour gibt es unter wwf.de/earth-hour.

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