Vorschau Bezirksliga Nord

Aufsteigerduell in der Scherau

Beim letzten Aufeinandertreffen in der Scherau vor fast exakt einem Jahr, damals noch in der Kreisliga, feierte Spielertrainer Daniel Wolf mit seiner SpVgg Diepersdorf gegen den TSV Neunkirchen am Brand einen 4:0-Sieg. | Foto: Keilholz2018/10/DSC06770-1.jpg

DIEPERSDORF – In seinem letzten Spiel der Vorrunde – die Partie des 17. Spieltags am 1. November beim ASV Fürth wurde von Bezirksspielleiterin Sandra Hofmann abgesetzt, nachdem die SpVgg Diepersdorf im Totopokal auf Kreisebene beim ASV Forth im Einsatz ist – haben die Scherau-Kicker den Mitaufsteiger TSV Neunkirchen am Brand zu Gast.

Die Gäste stehen noch schlechter da als die SpVgg und sind Tabellenletzter. Nach 15 Spielen stehen gerade einmal zwei Siege und acht Punkte auf dem Konto. Mit 49 Gegentoren weisen die Brandbachkicker die durchlässigste Abwehr aller 18 Bezirksligisten auf. Zuletzt gab es eine 2:7-Heimschlappe gegen Türkspor Nürnberg. Außer einem Sieg, einem 2:1 gegen den ebenfalls akut abstiegsbedrohten ASV Fürth, hagelte es in den letzten sechs Spielen nur Niederlagen und insgesamt 26 Gegentore.

Drittes Heimspiel in Folge

Die SpVgg selbst will, nachdem es auswärts auch in Veitsbronn nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat: Spielertrainer Daniel Wolf: „Es war ein bisschen Pech dabei, aber die Niederlage bei einem Spitzenteam ist trotzdem kein Beinbruch“, zumindest daheim in der Erfolgsspur bleiben und den dritten Heimsieg in Folge einfahren. In der momentanen Saisonphase geht es für die Scherau-Fußballer vorrangig darum, punktemäßig Anschluss zu den Nichtabstiegsrängen zu halten.

Personell vertraut Daniel Wolf auf den Kader der letzten Woche. Dazu kommt Tobias Beß und wahrscheinlich nimmt auch Alexander Stengel, der nach seiner Knieverletzung wieder mit dem Training begonnen hat, zumindest wieder auf der Bank Platz. Auch von der Reserve, die bereits am heutigen Samstag im Derby gegen den TV Leinburg gefordert ist, wird Coach Wolf wieder den einen oder anderen Bezirksligaluft schnuppern lassen.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz