Gelungene Dorfkirchweih

Wetzendorf feiert auch ohne Baum

Im Festzelt ließen sich die Gäste Essen und Trinken munden. | Foto: Jahn2018/08/kirchweih-Wetzendorf-Kirwagaste-u-Musik-von-den-Kleeblattern.jpg

WETZENDORF — Dass es möglich ist, auch ohne Kirwapaare und Baumaustanzen eine stimmungsvolle Kirchweih zu feiern, bewies zum 27. Male der Laufer Ortsteil Wetzendorf. Drei Tage lang stand das Dorf ganz im Zeichen des Festes.

Die von der Ortsfeuerwehr organisierte Kirchweih gehört zu den Festen, die von ihrem ureigenen Charme und einer hervorragenden Dorfgemeinschaft leben. In fast jeder Familie gibt es in Wetzendorf ein Feuerwehrmitglied und so gesehen packt das gesamte Dorf mit an, damit das Kirchweihfest den Einheimischen wie auch den zahlreichen Gästen aus dem Laufer Umland in guter Erinnerung bleibt.
Der Dorfplatz mit seinem prächtigen Kastanienbaum verwandelte sich dabei in einen harmonischen Versammlungsort für alle Kirchweihfreunde. Rund um das Festzelt war mit leckeren Speisen für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Mit ihrem Küchle-Backautomaten konnten dabei Claudia und Michael Sporer in diesem Jahr einen neuen Rekord verbuchen – über 600 Stück des Kirchweihgebäcks fanden begeisterte Abnehmer.

Rekordverdächtig: 600 Küchle fand am Wochenende von Claudia und Michael Sporer fangen am Wochenende in Wetzendorf begeisterte Abnehmer. | Foto: Jahn2018/08/kirchweih-Wetzendorf-Claudia-u-Michael-Sporer-verkauften-ube.jpg

In der Garage der Familie Baumgartl boten derweil die Feuerwehrfrauen Birgit, Ilse und Silvia ihre selbst gebackenen Kuchen und Torten an, dazu Kaffee, außerdem Wein und Cocktails. Im Angebot hatten die Wetzendorfer aber auch allerlei Käsesorten und an den Verkaufsbuden gab es Makrelen, Heringe und fränkische Spezialitäten.

Sommerliche Temperaturen

Bei den sommerlichen Temperaturen war natürlich ein Erfrischungsgetränk oder eine Maß Bier gerade das Richtige. Zum Auftakt der Kirchweih spendierte Dreykorn-Brauereichef Friedrich Vogel ein Fass Bier, welches Norbert Maschler, der zweite Bürgermeister der Stadt Lauf, mit zwei Schlägen anstach. Gemeinsam mit Landrat Armin Kroder und Feuerwehr-Vorsitzenden Edwin Heger wurde auf eine schöne Kirchweih angestoßen. Für Stimmung sorgte anschließend das Musiktrio „die Doh“ aus Oberfranken.

Auch am Samstag erwies sich der Kirchweihplatz als schöner Treffpunkt, um mit Freunden und Bekannten nett zu plaudern, zu feiern und dabei die Hektik des Alltags zu vergessen. Zur zünftigen Musik vom „Steirer Kare“ durfte auf dem eigens dafür aufgebauten Holzboden das Tanzbein geschwungen werden – allerdings bremste die Sommerhitze dieses Vergnügen etwas. Dagegen sorgte sehr zur Freude der Kinder heuer endlich wieder ein kleiner Rummelplatz mit Karussell, Glücksbude und Luftballonstand für Kurzweil.

Kirchweihsonntag mit Gottesdienst

Der Kirchweihsonntag begann traditionell mit einem ökumenischen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Hofmann und Pfarrer Ackermann. Resi Stübinger erfreute mit Gesang und Anke Haschke sprach die Fürbitten.
Vom Weißwurst-Frühschoppen, musikalisch umrahmt von den „Laffern“, ging es nahtlos über zum Mittagstisch mit Schweinebraten und Gniedla. Bis zum Kirchweihausklang sorgte das Duo „d`Kleeblätter“ für gute Unterhaltung.

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