Wettbewerb „Stadtradeln“

Radler strampelten 50 000 Kilometer

Roland Schriefer verzichtete für die Aktion „Stadtradeln“ drei Wochen komplett aufs Auto und steuerte 627 Radkilometer bei. Foto: Buchner-Freiberger2012/10/51922_stadtradelnlaufschriefer_New_1349884564.jpg

LAUF — Rund 50 000 Kilometer haben die Laufer „Stadtradler“ in den letzten drei Wochen zurückgelegt – und damit nicht nur etwas für die Umwelt getan, sondern auch einen guten Zweck unterstützt.

26 Teams traten bei dem bundesweiten Wettbewerb für ihre Heimatstadt Lauf in die Pedale und versuchten bis zum vergangenen Sonntag, möglichst viele Fahrrad-Meilen zu sammeln. Gestern Mittag waren aus Lauf 50 000 Kilometer auf der Internetseite www.stadtradeln.de eingetragen, und es dürften sogar noch ein paar mehr werden, da noch nicht alle Teams ihr Endergebnis gemeldet hatten. Doch schon jetzt ist Lauf – als größte Stadt im Landkreis war das erwartet worden – Spitzenreiter im Nürnberger Land, vor den Mannschaften aus Feucht. Im bundesweiten Vergleich belegt man einen 61. Platz von 167 Kommunen.

Die Besonderheit in Lauf: Hier spendet die Raiffeisen Spar+Kreditbank für jeden geradelten Kilometer fünf Cent an die Hans-Bößner-Stiftung, die mit dem Geld ein Hilfsprojekt in Tansania unterstützt.

Drei Wochen lang komplett aufs Auto verzichtet hat Roland Schriefer von der Laufer Stadtverwaltung, der damit einer der „Stadtradel-Stars“ ist. Für ihn sei die autofreie Zeit „im Großen und Ganzen problemlos“ gewesen, erzählt Schriefer. Lediglich seine Kinder hätten sich hin und wieder beschwert, dass er nicht wie sonst „Taxi“ spielen konnte. Sogar zum Halbmarathon in Nürnberg kam er mit dem Fahrrad, aber nicht etwa als Zuschauer, sondern als Teilnehmer. Im Anschluss an das 20-Kilometer-Rennen ging es mit dem Rad wieder nach Hause, „aber das war schon grenzwertig“ räumt Roland Schriefer lachend ein. 627 Kilometer hatte er am Ende des dreiwöchigen Aktionszeitraums auf dem Tacho.

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