Jungstörche in Lauf und Ottensoos

Nachwuchs bei Adebars

Das Laufer Storchenpaar Karl und Johanna bei der Fütterung der Jungen, die noch nicht über den Nestrand spitzen. | Foto: Klausen2017/05/storch-lauf-karl-johanna-junge.jpg

LAUF/OTTENSOOS — Trotz der anhaltenden Kälte der letzten Wochen gibt es Nachwuchs in den Storchennestern in Ottensoos und in Lauf.

In Ottensoos versorgen Anna und Winfried auf dem Kamin des Kronenbräu-Areals inzwischen vier kleine Jungen, die schon Ende April geschlüpft sind. Auch während des zum Teil anhaltenden Regens konnten die Kleinen noch gut von den Elternvögeln durch ihr Gefieder geschützt werden. Wie viele Junge sie großziehen werden, entscheidet ein Storchenpaar am Ende aber immer selbst.

Auch in Lauf konnte die Storchenbeobachterin Tina Klausen aus Hersbruck  die erste Fütterung im Storchennest auf dem Marktplatz beobachten. Wie viele Jungstörche dort bereits geschlüpft sind, konnte sie allerdings noch nicht sehen. Da müssen die Kleinen von Karl und Johanna noch etwas wachsen, bis sie über den Nestrand spitzen.

Der Ottensooser Storchenvater Winfried bei der Fütterung der Jungen, deren weiße Köpfchen schon zu sehen sind. | Foto: Klausen2017/05/storch-ottensoos-winfried-junge.jpg

Wichtig ist nun, so Klausen, dass die Storchenpaare genug Futter für sich und ihre Kleinen in der näheren Umgebung finden können und dabei möglichst nicht gestört werden. „Dazu können wir Menschen einen großen Teil beitragen, wenn wir auf unseren Spaziergängen die Storcheneltern auf den Wiesen bei der Futtersuche sehen und nicht auf sie zulaufen und unsere Hunde an die Leine nehmen.“ Nur so könnten sie in Ruhe Futter für ihre Jungen suchen und sie großziehen.

Auf dem Speiseplan der jungen Störche stehen am Anfang meist Regenwürmer und kleinere Insekten. Die Elternvögel würgen die Nahrung direkt ins Nest und so speisen die Kleinen sozusagen gemeinsam aus einem „Teller“. Wenn etwas übrig bleibt, nehmen die Storcheneltern die Nahrung wieder auf und füttern sie beim nächsten Mal erneut. So bleibt der Horst sauber, getreu dem Motto „Nur nix verkommen lassen“.

Klausen hofft jetzt, wie wohl nicht nur alle Laufer oder Otten­sooser, dass alles gut gehen wird und Petrus bei seinen Regengüssen Erbarmen mit den Störchen hat.

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