„Lions“ haben neuen Chef

Neues und altes Präsidentenpaar: Links Dagmar und Werner Grieb, der frischgebackene „Lions“-Chef, rechts Michael und Annette Hitzschke. Foto: Oriold2011/07/25885_New_1310566863.jpg

LAUF (hh) — Jedes Jahr bekommt der Laufer „Lions Club“ ein neues Gesicht, dann wechselt die Führungsriege. Michael Hitzschke, Geschäftsführer der Krankenhäuser im Nürnberger Land, hat nun sein Präsidentenamt an Werner Grieb aus Rückersdorf abgegeben.

Ein „Lions“-Jahr ist voller Aktivitäten – seien es die zweiwöchentlichen Treffen der „Lions“-Familie oder die vielen Veranstaltungen, die die Mitglieder für gemeinnützige Zwecke organisieren. Doch mitten im Jahr ist stets eine Zäsur: Dann gibt es eine neue Club-Spitze.

Michael Hitzschke, kürzlich war er noch Gastgeber im Spitalhof beim Laufer Altstadtfest, ist nun nicht länger Präsident. Sein Nachfolger heißt Werner Grieb. Der Sonderschulpädagoge ist Mitglied der Schulleitung am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Altdorf. In festlicher Runde übernahm er im „Alten Rathaus“ in Lauf den Stab und dankte Hitzschke für dessen engagierte Amtsführung.

Der Krankenhaus-Geschäftsführer selbst nutzte die Feierstunde, um auf sein Jahr zurückzublicken: auf viele Vortragsabende zum Beispiel, teils zu Themen aus seinem eigenen – weit gefächerten – Berufsfeld, etwa zur Marktforschung im Gesundheitsbereich, zu „Frühen Hilfen“ für Kinder und zur Jugend-Drogenszene, aber auch zum Klimawandel oder zur Kultur des Stiftens. Und Hitzschke erinnerte an die „Lions-Essentials“: Einsätze für gemeinnützige Zwecke – ein Liederabend im Sparkassensaal, das Adventskonzert mit „Harmonic Brass“ in der Johanniskirche, der Auftritt populärer Laufer Kapellen zugunsten der Japanhilfe und zuletzt das Konzert für Orgel und Trompete mit dem Duo Korndörfer/Lederer.

Schwerpunkt: Senioren

Grieb betonte, die bewährten Traditionen der Laufer „Lions“ fortsetzen zu wollen. Schon bisher war ihm die Seniorenarbeit ein besonderes Anliegen und soll ein Schwerpunkt seines Engagements sein. Kleine Gesten wie die alljährliche „Seniorenausfahrt“ und Besuche in der Vorweihnachtszeit seien da nur selbstverständlich.

N-Land Pegnitz-Zeitung
Pegnitz-Zeitung