Betreiber macht wegen Unwirtschaftlichkeit Pause

Kunigundenkirchweih ohne Riesenrad

Das Riesenrad auf der Heldenwiese: In diesem Jahr werden die Laufer auf diesen Anblick verzichten müssen. Foto: PZ-Archiv2013/05/63679_riesenradblickkvomberg3_New_1369411864.jpg

LAUF — Besucher des Laufer Kunigundenfestes werden in diesem Jahr auf einen liebgewonnenen Anblick verzichten müssen. Am Rummelplatz auf der Heldenwiese wird sich nämlich kein Riesenrad drehen. Wie der Betreiber des Fahrgeschäftes mitteilte, sind es vor allem wirtschaftliche Gründe, die ihn dieses Jahr zu einer Pause zwingen würden. Die Nachfrage in den letzten Jahren und speziell 2012 sei einfach zu gering gewesen.

An Stelle des Riesenrades, das man als Wahrzeichen des Laufer Rummels bezeichnen kann und das sich auch auf Plakaten und Logos findet, wird heuer am 1. Juliwochenende eine Familienachterbahn aufgestellt werden. Wie schon einmal vor vielen Jahren, als die „Wilde Maus“ die Stelle direkt neben dem Festzelt belegt hatte.

Das Laufer Kunigundenfest 2013 dauert vom 5. bis 9. Juli und wird zwei Neuerungen aus dem letzten Jahr übernehmen. So findet die Hauptprobe der späteren Aufführungen auf dem Berg wieder am Freitagabend um 18 Uhr am Marktplatz statt. Danach zieht die Kaiserin Kunigunde ins Festzelt auf der Heldenwiese, um dem Bieranstich – der sogenannten Bierprobe – die Ehre zu geben. Und nach dem Erfolg des ersten Seniorennachmittages mit fast 1800 Gästen im letzten Jahr werden auch heuer die älteren Laufer wieder am Dienstagnachmittag zu Bratwürsten und Bier in das Festzelt eingeladen.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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