Schaden wohl im hohen vierstelligen Bereich

Brand in Schnaittacher Asylunterkunft

Der Brand in der Asylunterkunft war bereits unter Kontrolle, als die ersten Feuerwehrleute vor Ort eintrafen. Dennoch liegt der Schaden einer ersten Schätzung zufolge im hohen vierstelligen Bereich.
Der Brand in der Asylunterkunft war bereits unter Kontrolle, als die ersten Feuerwehrleute vor Ort eintrafen. Dennoch liegt der Schaden einer ersten Schätzung zufolge im hohen vierstelligen Bereich. | Foto: Schuster2016/04/brand-kampfer-schnaittach-asylbewerber.jpg

SCHNAITTACH — Wegen eines Feuers im früheren Gasthof Kampfer in Schnaittach sind am frühen Samstagabend 46 Bewohner der Asylbewerberunterkunft vorübergehend evakuiert worden. Verletzt wurde durch den Brand niemand, der Schaden jedoch liegt einer ersten Schätzung zufolge im hohen vierstelligen Bereich.

Der Alarm für die Feuerwehren Schnaittach, Hedersdorf und Rollhofen wurde gegen 19.30 Uhr ausgelöst, als die Brandmeldeanlage des Gebäudes anschlug, was auch zu einem Notruf aus der Nachbarschaft führte. Wohl auf dem Herd vergessenes Kochgut hatte zu einem Feuer geführt, das die Asylbewerber bei Eintreffen der ersten Feuerwehrleute bereits unter Kontrolle gebracht hatten. Dennoch waren Nachlöscharbeiten notwendig.

Die Hedersdorfer Feuerwehr war für die Evakuierung der Bewohner zum Sammelplatz an der Einmündung zur Birkensteingasse zuständig. Nachdem das betroffene Zimmer mit einer Wärmebildkamera und die Umgebung mit dem Kohlenmonoxid-Warnmeßgerät überprüft worden waren, konnten die Asylbewerber wieder in die Unterkunft zurück.

Abgesperrt ist nun allerdings der Raum, in dem der Brand ausgebrochen war. In Ihm sind nach PZ-Informationen  auch Geräte und Einrichtung zerstört worden.

N-Land Udo Schuster
Udo Schuster