100.000 Euro Schaden in Lauf

Feuer brach auf dem Balkon aus

Rund 30 Feuerwehrleute waren bei dem Brand in der Ulmenstraße im Einsatz | Foto: Beck2019/03/Brand-Ulmenstrasse-10-abe1.jpg

LAUF — In der Laufer Ulmenstraße kam es am Montagnachmittag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Der Balkon eines Mehrfamilienhauses war in Brand geraten und hatte auf die Hauswand übergegriffen. Die Feuerwehrmänner löschten die Flammen in kurzer Zeit, trotzdem beträgt der Schaden rund 100 000 Euro. Verletzte gab es keine.

Gegen 14.30 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr Lauf ein. Anwohner meldeten einen Brand im ersten Stock des Hauses in der Ulmenstraße. Aus noch ungeklärter Ursache war am Balkon ein Feuer ausgebrochen, das auf die Dämmung der Rückwand des Mehrfamilienhauses übergriff.

Wenige Minuten nach Eingang der Meldung waren Polizei, Rettungsdienst und die Feuerwehren Lauf und Heuchling bereits vor Ort. Rund 30 Feuerwehrmänner löschten den brennenden Balkon und die rauchende Hauswand und kontrollierten anschließend das komplette Haus inklusive des Dachstuhls auf mögliche Glutreste. Der Löschvorgang dauerte, laut dem Kommandanten der Laufer Feuerwehr Oliver Heinecke, nur fünf Minuten.

Feuerwehr rettete Haustiere

Die Bewohner des Hauses, das aus drei Wohnungen besteht, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Doch die Haustiere waren noch in den Wohnungen. Mit Atemschutzmasken durchsuchten die Feuerwehrmänner das Haus und als sie die beiden Katzen und alle vier Meerschweinchen lebend zu ihren Besitzern brachten, flossen bei diesen Tränen der Erleichterung.

Auf diesem Balkon im 1. Stock des Mehrfamilienhauses brach das Feuer aus noch ungeklärter Ursache aus. Nun ermittelt die Brandinspektion der Kripo Schwabach. | Foto: Beck2019/03/Brand-Ulmenstrasse-10-abe2.jpg

Kreisbrandrat Norbert Thiel schätzte den Schaden vor Ort auf rund 100. 000 Euro. Die Wohnung im ersten Stock sei bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar, die Wohnungen im Erdgeschoss und auf dem Dachboden voraussichtlich aber schon.

Die Feuerwehrmänner hatten schnell sogenannte Rauchschürzen an den Türen angebracht, die die Ausbreitung des Rauchs in die Dachgeschosswohnung verhinderten. Die nun notwendige Generalsanierung der betroffenen Wohnung und der Außenfassende wird, laut Thiel, etwa vier Monate dauern.

Ersatzunterkunft für Bewohner

Noch am Einsatzort begutachtete Thomas Wanke, Leiter des Laufer Ordnungsamtes, die Lage. Seine Aufgabe war die Organisation einer kurzfristigen Unterkunft für die Bewohner des ersten Stockwerks.

N-Land Andrea Beck
Andrea Beck