Zurück zu alter Stärke

Eindrucksvolles Kunigundenfest ist zu Ende

Ein ungewöhnliches Bild vom Abschlussfeuerwerk des Laufer Kunigundenfestes: Aufgenommen einmal nicht vom Kunigundenberg aus, sondern mit einem Teleobjektiv von viel, viel weiter weg: Der Rollhofener Peter Friedewald stand für diese Aufnahme tatsächlich auf dem Glatzenstein über Kersbach. Und so rücken Lauf mit Kirchturm (links) und Nürnberg mit Businesstower und Fernsehturm (links) sowie der Lorenzkirche (Mitte) ganz nahe zusammen2013/07/66240_Feuerwerk2_New_1373474164.jpg

LAUF — Ein Laufer Kunigundenfest der Superlative in jeder Beziehung ist am Dienstagabend mit einem eindrucksvollen Feuerwerk auf den Kunigundenwiesen zu Ende gegangen.

Fünf Tage Sonnenschein und Wohlfühltemperaturen pur. Zwei sehenswerte Festzüge mit Tausenden von Zuschauern entlang der Strecke durch die Stadt. Zwei Aufführung der Kinder auf dem Reigenplatz, die am Montag die Tribühnengäste regelrecht von den Sitzen rissen. Dazu beste Biergartenstimmung auf dem Berg, ein sehr gut besuchtes Festzelt auf der Heldenwiese und tagelanger Spaß für die Jugend in den Fahrgeschäften.

Entsprechend zufrieden sind die Verantwortlichen bei der Stadt, die Wirte und die Schausteller. „Sehr gelungen, sehr gelungen. In jeder Hinsicht.“ So kommentiert Dieter Donhauser, der Festorganisator bei der Stadt, die Kirchweihtage und lobt in diesem Zusammenhang auch „die vielen fleißigen Helfer aus dem Bauhof, ohne die der Rummel niemals und vor allem nicht so glatt und gepflegt über die Bühne gehen könnte“.

Bürgermeister Bisping hatte sich nicht nur in seiner Rede am Reigenplatz bei allen Akteuren bedankt, sondern auch auf Facebook von einem „besonderen Kunigundenfest“ und vom „Kaiserwetter 2013“ gesprochen. Jürgen Eichenmüller, zum zweiten Mal Wirt auf dem Kunigundenberg, fand gar keine Worte mehr für die Massen, die dieses Jahr auf den Berg stürmten und konnte am Dienstag nur noch beide Daumen in die Höhe strecken. Und Ossi Schimek schreibt in seinem Leserbrief auf n-Land: „Von wegen nicht mehr zeitgemäß: Gesellschaftsoffene Traditionen sind oft die wichtigste Verbindung zwischen Kulturen und Generationen.“

Auch der zweite Seniorennachmittag war ein großer Erfolg. Rund 1500 Laufer über 65 Jahre waren am Dienstagnachmittag trotz der hohen Temperaturen der Einladung der Stadt ins Bierzelt gefolgt und ließen es sich bei stimmungsvoller Musik und Bratwürsten und einer halben Bier gut gehen. Nachbarschaften sowie alte Freunde aus den Ortsteilen nutzten die Gelegenheit zu einem Plausch. Oft über alte Zeiten.

N-Land Clemens Fischer
Clemens Fischer