Die Anfänge der Altstadtfreunde

Sie alle sind mehr als 25 Jahre Mitglied bei den Altstadtfreunden. Foto: Privat2011/09/Altstadtfreunde_Lauf_Hauptvsl.jpg

LAUF — Beim Überarbeiten alter Unterlagen haben die Altstadtfreunde Lauf festgestellt, dass noch 37 Gründungsmitglieder und Mitglieder der ersten Jahre dem Verein die Treue halten. Um deren Wissen und Erfahrungen um die Altstadt von Lauf zu nutzen und gleichzeitig ein Dankeschön auszudrücken, wurden alle geladen, die mehr als 25 Jahre Mitglied sind.

In seiner Festrede ging der Vorstand Baldur Strobel auf einige Leistungen seiner Vorgänger und ihrer Mitstreiter ein. Wer weiß zum Beispiel noch, dass Hans Heller den Hinweis auf den verschütteten Brunnen am oberen Marktplatz gegeben hat, der jetzt als Ziehbrunnen zu sehen ist? Als das Industriemuseum Lauf durch die Altstadtfreunde gegründet wurde, war Amalie Stahl maßgeblich in die Gespräche mit der Stadtverwaltung eingebunden. Erst als dieses Museum durch Vermächtnisse zu groß geworden ist, übernahm die Stadt Lauf die Trägerschaft.

Bereits vor über 30 Jahren wurde ein Rundgangführer angeregt und formuliert – und von Leo Petzenhauser als Buch „Altstadtführer“ wesentlich erweitert und neu aufgelegt.

Die heutigen Tätigkeiten basieren auf den zukunftsweisenden Ideen: die damals vier begehbaren Felsenkeller von dem Anwesen Haeffnerbis durch die noch verschüttete Falknerstraße zu erweitern. Damals noch nicht abzusehen waren das Engagement in der Reichel’schen Schleifmühle und am Turm der Johanniskirche, die heute einen Teil der aktiven Mitglieder binden. Dabei kam zur Sprache, dass weitere Aktive dringend gebraucht werden. Bürgermeister Benedikt Bisping lobte die Tätigkeiten und die gute Zusammenarbeit der Altstadtfreunde mit der Stadt.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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