20 Jahre Deutsch-japanische Gesellschaft

Deutsch-japanisches Jubiläumsfest in Lauf

Deutsch-japanisches Gruppenfoto vor der Laufer Stadtbücherei. Eingerahmt von japanischen Austauschstudentinnen an der Universität Nürnberg-Erlangen in ihren Kimonos freuen sich über das Jubiläum (in der ersten Reihe von links): DJG-Gründungsmitglied Günther Barthel mit seiner japanischen Frau Kazuko, Bürgermeister Bisping, Galeristin Martina Wagner-Onishi, Botschafter Takeshi Nakane, Landrat Kroder und DJG-Präsident Noriyuki Nozaki. Foto: Fischer2014/11/91346_deutschjapanischeGesellschaftinLauf2_New_1414956364.jpg

LAUF — Mit einem kleinen Kulturprogramm, einem Festvortrag, einem Galadinner und einem ganz besonderen Ehrengast feierte gestern die Deutsch-Japanische Gesellschaft (DJG) Nordbayern in Lauf ihr 20-jähriges Bestehen. Der japanische Botschafter in Deutschland, Takeshi Nakane, war eigens für das Jubiläum angereist und trug sich in der Bücherei in das Goldene Buch der Stadt ein.

Warum gerade Lauf, wo doch die DJG für ganz Nordbayern zuständig ist? Martina Wagner-Onishi ist sozusagen der Brückenpfeiler: Die Laufer Galeristin, sie eröffnete erst in diesem Jahr die Galerie Ruriko in der Barthstraße, ist die Geschäftsführerin der DJG und konnte ihre Mitglieder von den Vorzügen Laufs überzeugen. Unterstützt wurde sie dabei von Bürgermeister Bisping, der natürlich, wie Landrat Kroder, zur Jubiläumsveranstaltung gekommen war. Noriyuki Nozaki, der Präsident der DJG, nannte noch einen Grund, der Lauf für die Festveranstaltung prädestinierte: Der 1834 in Lauf geborene Nationalökonom Hermann Roesler gilt als Vater der japanischen Verfassung.

Überhaupt, so Botschafter Nakane, der in Heidelberg studierte und 2002 Konsul in München wurde, gebe es viele Berührungspunkte zwischen Deutschland und Japan. „Der deutsche Einfluss geht weit über das gute Bier hinaus“, sagte er schmunzelnd.

Ein ausführlicher Bericht folgt

N-Land Clemens Fischer
Clemens Fischer